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K.I.Z werden im neuen Musikvideo zu den Sklaven ihrer Fans

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In zwei Tagen findet das K.I.Z Kapitel „Rap über Hass“ mit der Veröffentlichung ihres sechsten Studioalbums seinen einstweiligen Höhepunkt, bevor es mit ausgiebigen Touren ihren krönenden Abschluss findet. Mit dem Album zum Album, einer extravaganten Pressekonferenz und massig absurden Videos könnte man die letzten Monate durchaus als wilden Ritt bezeichnen. Auch wenn es auf besagter Konferenz „Frage dich nicht was K.I.Z für dich tun kann, frage dich was du für K.I.Z tun kannst“ hieß, das Video zur letzten vorab Single „Mehr als nur ein Fan“ dreht den sprichwörtlichen Spieß gekonnt um. Ach ja, Felix Kummer und Arnim von den Beatsteaks haben einen kleinen Gastauftritt.

K.I.Z – Mehr als nur ein Fan

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Das Video zeigt anfangs einen weiblichen K.I.Z Fan, wie er im Buche steht: Die Badewanne voll Bier, die Handtücher im „Taka-Tuka-Ultras“-Stil (ebenso wie die Bettwäsche), auf der Kleiderstange hängt – neben einigem anderen K.I.Z.-Merch – das ikonische Shirt des lächelnden Drüners. Ein kleiner Schrein, bei dem Nico am Kreuz hängt und etliche andere K.I.Z-heilige Utensilien liegen, darf natürlich auch nicht fehlen. 

K.I.Z im Stockholm-Syndrom?

Doch nach kurzem Vorglühen mit anderen Fans, geleitet die Protagonistin ihre Gäste in ihren Party-Keller um ihren wertvollsten K.I.Z-Besitz zur Schau zu stellen: Tarek, Nico und Maxim selbst. Mit einer vielgliedrigen Fußfessel angekettet performt die Band für ihre enge Anhängerschaft und findet sich damit in einer Art Stockholm-Syndrom-Szene wieder, denn sie scheinen den Auftritt trotz der Umstände zu genießen. Schlussendlich werden die drei Rapper wieder zurück in ihren Kerker gesperrt, immerhin gibt es dort Rotwein und Hummer – einen gewissen Standard sind die Jungs nunmal gewohnt. 

„Mehr als nur ein Fan“ schließt die Promophase von K.I.Z zu „Rap über Hass“ perfekt ab, denn auch wenn sie gerne das Gegenteil behaupten: Für ihre Fans gehen die Kannibalen in Zivil bis ans Äußerste und unterhalten sie über eine langwierige Pandemie hinweg. „Rap über Hass“ und die anstehenden Live-Spektakel werden jedenfalls sehnlichst erwartet. 

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