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K.Zia zeigt sich auf „Genesis“ zwischen Soul und Pop

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Tagged: K.ZIA

„Genesis“ heißt das Debüt-Album der in Berlin lebende belgische Künstlerin K.Zia und bedeutet so viel wie „Werden“ oder „der Beginn von etwas“. Über ihre Musik sowie sich selbst sagt die Musikerin, dass alles ein Prozess ist. Sie hat sich inzwischen von einem Mädchen, das mit ihrer Mutter gemeinsam auf der Bühne steht und Musik macht, zu einer Frau entwickelt, die ihren ganz eigenen Musikstil gefunden hat. Dieser bewegt sich, wie auch ihre bisherigen Singles zeigten, zwischen R&B, Neo-Soul und Pop mit Trap- sowie Afrobeat-Einflüssen.

K.Zia – I Got Your Back

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2017 zog es die junge Künstlerin nach Berlin, wo sie auch ihren ersten Song „Type of Girl“ produzierte. Seitdem lebt sie in der Stadt, in der – wie sie es sagt – „hässliche Entlein zu Schwänen werden“ und hat hier ein zuhause gefunden. So singt sie auf dem letzten Track des Albums “Home”: „I found my place to be / I don’t need to think it over / I found my place to be – me“ und meint damit zum einen Berlin, aber auch ihre Community, wie sie auf Instagram schreibt: „Home ist eine Hymne für meine Gemeinschaft. Meine Familie, Freunde und Fans, mit denen ich einen Raum schaffen konnte, um frei zu sein, gesehen und respektiert zu werden.“

Musik und Outfits on-fleek

Wenn K.Zia wie bei „Home“ auf Englisch singt, hat sie eine sanfte, warme Stimme. Singt sie hingegen auf Französisch, spricht ihr alter Ego auf eine direktere Art mit mehr Rap und Trap Einflüssen. Auf „JFMB“ macht sie klar, dass sie ihre Miete selbst verdient und dass die Sterne ihr Limit sind. Diese sehr straighte Haltung zeigt sie auch im Musikvideo mit coolen, direkten Blicken in die Kamera und Outfits, die einfach on-point sind – oder wie Nura sagen würde: „Ich hab‘ Haare, Nägel, Make-up, alles on-fleek“ .

Dass gesprochene Parts oder Sprachnachrichten sehr gut die Titel eines Albums ergänzen können, zeigte bereits Casper mit der Sprachnachnachricht seines Vaters auf „Arlen Griffey“ oder aktuell Shirin David auf „Depressionen im Paradies“. Auch K.Zia setzt einen Fokus auf mentale Gesundheit mit ihrem gesprochenem Part des Albums „IGYB“, das das darauffolgende „I Got Your Back“ einleitet. Sie sagt: „No one is judging you I just need you to know, whenever you’re ready to talk I’m a phonecall away.“

Die Vielfalt der verschiedenen Themen, Genres und Sprachen, die K.Zia auf ihrem Album „Genesis“ verbindet, machen es zu einem bewegenden Gesamtwerk. Und mal sehen, wohin sie sich noch so entwickelt.

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