Kehlani führt uns auf die „blue water road“
„Die Blue Water Road ist ein Ziel in meinem Kopf. Ich gebe jedem Zugang. Es ist eine emotionale Reise, eine sexuelle Reise und eine spirituelle Reise. Für mich ist das Album wie ein Glashaus. Es ist leicht, transparent und die Sonne scheint direkt hindurch.“, das sagt Kehlani zu ihrem neuen Album und trifft es sehr gut auf den Punkt. Denn in ihren Texten zeigt sich die Singer-/Songwriterin offen und spricht ehrlich über die Liebe.
Zu den schwerelos klingenden Pop-Songs wie „little story“, bei dem die Akustik-Gitarre im Vordergrund steht oder „altar“, ein von Synthies durchzogener Song, kommen immer wieder Bedroom-Pop angehauchte, beatlastigere Tracks hinzu. Kehlani zeigt mit „wish i never“ oder „more than i should“ feat. Jessie Reyez, dass sie weiß, wie Sprechgesang und Pop-Melodien zu kombinieren sind.
Die kalifornische Künstlerin veröffentlicht mit „blue water road“ ihr drittes Album, auf dem sie sowohl mit Jessie Reyez als auch mit Justin Bieber zu hören ist. Mit diesem erschien bereits im Vorfeld des Albumreleases der Song „up at night“. Dieser geht genauso wie die erste gemeinsame Single von Kehlani und JB „Get Me“ direkt ins Ohr.
Ihren Durchbruch feierte Kehlani 2015 mit ihrem Mixtape „You Should Be Here“, das sie – über den damals noch eine größere Reichweite habenden – iTunes Store veröffentlichte. Das Album wurde sogar für die Grammys nominiert.
Hört man sich jetzt das damalige Album an, wird klar, dass die Sängerin auch da schon ihren eigenen Sound gefunden hatte. Zwischen sonnigem Pop, schwingenden Synthies und dunklen Bässen, womit sie uns sieben Jahre später über die „blue water road“ entlang führt.
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