KISS werden unsterblich: Live-Shows ab sofort mit digitalen Avataren
KISS ebneten in den 70ern den Weg für Hard Rock, Glam Rock und Heavy Metal und setzten mit ihren skurrilen Kostümen, den geschminkten Gesichtern und zahlreichen Special Effects eine neue Messlatte in Sachen Live-Shows. Mit eben denen ist jetzt aber Schluss, denn am 02. Dezember hat die inzwischen gealterte Band rund um Gene Simmons im New Yorker Madison Square Garden ihr finales, allerletztes Konzert gespielt – zumindest in Persona.
Für das Ende ihrer Show hatte sich die Band eine ganz besondere Überraschung aufgehoben: KISS verließen unter Applaus die Bühne und an ihrer Stelle tauchten plötzlich Avatar-Hologramme der Bandmitglieder auf, die die Show vollendeten. Und das war kein One-Off sondern der Start einer neuen Ära, wie KISS nun in einem Trailer verkünden.
Zukünftig wird die Band nämlich zwar keine Konzerte mehr geben, dafür aber eben ihre Avatare, die per Motion-Capturing nach ihrem realen Vorbild designt wurden. Anders als bei den virtuellen ABBA Konzerten, die es nur in London zu sehen gibt, sollen die „digitalen KISS“ dann auch wirklich die Welt bereisen und wie bei einer realen Tour verschiedene Stops machen. Wo diese sein werden und wann diese Konzerte stattfinden, wissen wir noch nicht.
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