Bester Soundtrack, um im Selbstmitleid zu baden: KitschKrieg und Jan Delay liefern den gemeinsamen Song „17:30 Uhr“
Über zukunftsweisende Rap- und Pop-Musik konnte man in den letzten Jahren nicht reden, ohne dabei unweigerlich auch den Namen KitschKrieg in den Mund zu nehmen. Das Trio aus Berlin hat es zunächst im Rahmen von Produktionen für Trettmann, Haiyti und Joey Bargeld geschafft, eine ganz eigene Identität aufzubauen, geprägt von einer schwarz-weißen Ästhetik und einer engen Soundpalette aus Dancehall-Rhythmen und Raver-Synths. Nach mehreren EPs mit verschiedenen Künstlern veröffentlicht das Kollektiv, das aus °Awhodat°, Fiji Kris und Fizzle besteht, am 7. August ein erstes eigenes Album, das mit dem schlichten Titel „KitschKrieg“ wie ein Zenit ihres bisherigen Schaffens erscheint. Neben bisher erschienenen Allstar-Kollaborationen wie „Standard“ und „5 Minuten“ werden darauf natürlich auch zahlreiche neue Tracks zu finden sein, die bisher undenkbare Paarungen zusammenführen. In diese Kategorie fällt auch die letzte Woche erschienene Nummer „Oh Junge“, in der Kool Savas auf Rin trifft. Jetzt legen KitschKrieg nach und schreiben auf Instagram: „Nach 5 Jahren ist der Chef-Styler zurück“ – gemeint ist Jan Delay, der mit „17:30 Uhr“ den ersten Solo-Song (abgesehen von der Werder Bremen-Hymme) seit seinem letzten Album „Hammer & Michel“ veröffentlicht. Im Song schwelgt er auf Autotune (!) im Selbstmitleid und besingt einen Tag, der nur mit Balladen und Alkohol auszuhalten ist. Jan Delay erklärt zur Zusammenarbeit mit KitschKrieg, inbesondere zur Arbeit mit Fiji Kris: „Ich würde fast so weit gehen, dass es im deutschen Rap und Reggae noch nie jemand geschafft hat einen einzigartigen, immer sofort wiederzuerkennenden Signature-Sound zu erschaffen. Er schon.“
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