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Kynda Gray begibt sich in „Ghostseer“ in düstere Sound-Gefilde

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Langsam aber sicher bereitet das jüngste Signing von Division, Kynda Gray, seinen Aufstieg in den Musik-Olymp vor. Im Frühling dieses Jahres erschien das erste Lebenszeichen in Form von „Dirty Chucks“ dicht gefolgt von „Demons“, knapp zwei Monate später tat sich der Newcomer mit Bietigheim-Bissingens Finest Rin zusammen, lieferte mit „Ayo Technology“ eine Homage an den zeitlosen Hit von Justin Timberlake und 50 Cent und versteckte in der Ohrwurm-Hook sogar eine Referenz an die Herzschmerz-Hymne der Nullerjahre, „Es tut mir doch so leid“ von F-Raz. Seine neue Single „Ghostseer“ klingt nochmal ein Stück düsterer und dementsprechend näher an den vergrabenen Emotionen von Kynda Gray. Die Zeilen „Und sie kennt alles was ich bin, aber sag’, hört sie was ich sag’ / Und außer Angst ist in mir garnichts, ist das alles was ich hab’/ Und ich füll’ meinen Becher immer noch mit Blut, egal was Mama sagt, ich hör’ nicht zu / Es fuckt ab, doch es tut so gut“ sprechen eine genauso deutliche Sprache, wie das dazugehörige Musikvideo. Dieses steckt nämlich voller schemenhafter und mit diversen Negativ-Filtern bearbeiteter Aufnahmen von Kynda Gray, welche die allgegenwärtige, drückende Stimmung des Songs widerspiegelt. Auf Soundebene glänzt „Ghostseer“ mit atmosphärischen Synths und generell reduziert gehaltenen Drums, die erst zur Mitte des Songs einsetzen. Fazit: Scheinbar mühelos schafft es Kynda Gray mit allen Releases sein qualitatives Level zu halten und mit seinem dunklen Soundbild zu überzeugen, was nur noch mehr Laune auf mehr Output von dem Newcomer macht.

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