Lance Butters ruft zum einsamen „Riot“ auf
Vor nunmehr zwei Jahren erschien das aktuelle Album „Angst“ von Lance Butters, in dem er sich thematisch neu orientierte und ZuhörerInnen tiefe Einblicke in seine teilweise düstere Gedankenwelt gewährte. Schon damals konnte man erkennen, dass der ehemalige VBT Rapper große Entwicklungsschritte sowohl inhaltlich als auch auf Sound-Ebene gemacht hat. Im April dieses Jahres veröffentlicht Lance Butter seine „Loner“ EP, die weitere Facetten des Charakters hinter der silbernen Maske beleuchtet und sich vor allem mit dem Umgang der Gesellschaft mit ebendiesen Charaktereigenschaften beschäftigt. Das Intro der EP „Riot“ erhält nun ein eigenes Musikvideo, in dem Lance Butters in einem Wald stehend performt und seiner stets ausdrucksstarken Gestik, welche genau auf den Text des Songs abgestimmt ist, freien Lauf lässt. Umkreist von einer Kamera, beleuchtet von grellen, weißen und roten Stroboskob-Lichtern und mit einer gewissen Anspannung im Leib, rappt Butters die Song-bezeichnenden Zeilen „Kein’n Plan, ja, bin zwar abgefuckt und pleite / Doch die Hälfte würde töten für mein Mindset, Mann, bleib weg / Mit dei’m unbeschwerten Leben, ich hunger’ schon seit Ewig- / -keiten, erspart mir eure Lebensweisheiten / Als würd ’ne Generation grad nicht dran verzweifeln / Predigt ihr den Kids, man kann alles erreichen“. Übrigens hat Lance Butters in unserem Interview zur „Loner“ EP schon erklärt, was es mit „Riot“ auf sich hat und was er damit klar machen wollte: „Leute, ihr müsst mal laut sein, mit „Riot“ meine ich ja nicht, geht auf die Straße und werft Polizisten mit Steinen ab, sondern ich meine: Mach ‚nen Aufstand. Mach laut. Mach dich laut, dafür, dass du nicht runter gehalten wirst. Gegen die Leute, die dir sagen du bist weniger wert, weil du vielleicht mal ein bisschen geknickter bist.“
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