„Ich bin die Prinzessin von Berlin“: Lary schlägt in „Taxi“ selbstbewusste Töne an
Lange Zeit ist es um die deutsche Sängerin mit jamaikanischen Wurzeln ruhig geworden: Die Veröffentlichung ihres Debütalbums „Future Deutsche Welle“ und dessen Nachfolger „hart fragil“ liegen schon mehrere Jahre zurück und auch ihre letzte offizielle Single „Mond“ droppte Lary bereits 2018. Seitdem hat sich bei Larissa Sirah Herden, wie die Künstlerin mit bürgerlichem Namen heißt, einiges geändert. Eine frische Trennung von Majorlabel und Management sowie diverse beendete toxische Beziehungen und die dreifache Platinauszeichnung des Songs „So wie du bist“, der in Zusammenarbeit mit Motrip vor fünf Jahren erschien, liegen hinter der 34-Jährigen. Diese Entwicklung hört man der Songschreiberin aus Gelsenkirchen insbesondere in ihrer neuen Single „Taxi“ an. Während sich Lary auf ihrem letzten Album noch von einer sehr verletzlichen Seite zeigte und poetische und reflektierte Songs lieferte, schlägt ihre aktuelle Veröffentlichung neue, selbstbewusstere Töne an. „Ich fahr‘ mit dem Taxi durch die ganze Stadt / Hau‘ rein ohne Abschied, vor mir liegt die Nacht / Das Feuer ist geklaut und die Schuhe sind gelieh’n / Ich bin, ich bin die Prinzessin von Berlin“. Wer die Videounterschrift ihres neuen Musikvideos – in dem die Künstlerin auf eine kreative Art und Weise verdeutlicht, wie viele unterschiedliche Emotionen man auf der Rückbank eines Taxi ausleben kann – genauer unter die Lupe nimmt, der erfährt, dass „Taxi“ unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Produzententeam Jugglerz und dem Songwriter und Schauspieler David Schütter während eines Urlaubs in Kingston, Jamaika entstanden ist. Kein Wunder also, dass der Track nicht nur von der authentisch angekratzten Stimme von Lary lebt, sondern auch Reggae-basierte Beats und Rhythmen mit einem elektronischen Trap-Sound vereint und damit Lust auf mehr neue Songs im Lary-2.0-Sound macht.
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