DIFFUS

„LASS MICH NICHT LOS“ und „SORRY MAMA“: t-low schickt erste Vorboten für sein Comeback-Album

Posted in: News
Tagged: t-low

Comeback von t-low! Nachdem der Rapper zum Jahreswechsel 24/25 in einem kurzen Livestream angekündigt hatte, sich vorerst aus der Musikwelt zurückzuziehen, war für Fans damals nicht absehbar, ob dies möglicherweise sogar einen Abschied für immer bedeutete. Genau darüber hat der Rapper mit uns auch in der neuen DIFFUS-Magazin-Ausgabe gesprochen, welche schon am 23. Oktober erscheint. Jetzt ist aber klar – t-low ist zurück! Mit gleich zwei neuen Songs macht der Rapper sein Comeback deutlich, im November erscheint dann endlich seine neue Platte „REAL MUSIC“.

„SORRY MAMA“: Wo die „REAL MUSIC“ beginnt

Während die Musikvideos zu den ersten beiden Singles „LASS MICH NICHT LOS“ und „SORRY MAMA“ bereits auf YouTube zu sehen waren, hat es mit dem Release auf Streamingdiensten noch ein wenig gedauert. Jetzt sind die Vorboten des anstehenden Albums aber so richtig da und lassen erahnen, was für T-low eigentlich „REAL MUSIC“ bedeutet!

Auf beiden Tracks zeigt sich der Rapper in neuem musikalischen, auffällig rockigem Gewand. t-low beginnt jedoch ruhig und „SORRY MAMA“ – übrigens auch der Introtrack des gesamten Albums – baut sich über knapp zweieinhalb Minuten behutsam auf. Dann hat der Rapper aber auch schrammige Gitarren und verzerrte Bässe parat. Im Musikvideo zum Track begleiten wir den Rapper aus einem abgedunkelten Zimmer hinaus ins Freie. Dort wird t-low während dem Laufen immer wieder von flüchtigen Begegnungen angerempelt und gerät dabei ins Straucheln und Stolpern. Eine gelungene Metapher jenes unfassbaren Karriereweges, in dem auch einige Steine im Weg lagen.

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.

Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.


„LASS MICH NICHT LOS“: Walzer-Balladen-Swag

Auch auf „LASS MICH NICHT LOS“ steigt t-low vorerst ruhiger ein. Klaviertöne und fast schon geduldiger Rap zu Beginn des Songs wägen einen beim Hören in eine sanfte Ballade. In einem Producing-Video erklärt Produzent Mary, dass die Melodie tatsächlich in einem 6/8-Takt gehalten ist – also „schöner Walzer-Balladen-Swag“! Der Produzent selbst war bis 2018 Mitglied des Rap-Trios Dat Adam mit der Mary zwei Alben veröffentlichte. Danach war Mary vor allem als Produzent tätig und hat auch nun neben den beiden Singles den Großteil des restlichen Albums produziert.

Aber ruhig bleibt es auf „LASS MICH NICHT LOS“ auch nicht lange. Verzerrte Bässe und elektronische Flächen im Refrain zeigen, wie ernst es t-low auf seinen neuen Tracks meint. Das Gitarren-Solo am Ende des Tracks hittet dann gleich umso mehr. Das Solo wurde übrigens von niemand geringerem als Julien Freundt eingespielt – Sohn des Producers Dieter Dierks, der federführend für die legendäre deutsche Krautrock-Band Scorpions werkelt. t-lows unverwechselbare raue Stimme darf dabei natürlich nicht fehlen und rundet den Track auch emotional ab. Das Musikvideo zum Song verkörpert diese Gefühlswelt. Zuerst noch alleine in der Umkleide und dann im Boxring: t-low kämpft vor allem gegen sich selbst und springt am Ende mit blutender Nase in ein Auto. Im Boxring wird der Rapper dann sogar von Julien Freundt mitsamt Gitarre abgelöst.

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.

Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.


Auf beiden Singles lässt uns t-low also in seine innerste Gefühlswelt blicken und zeigt, was ihn die letzten Jahre bewegte. „Sorry, Mama, ich wurd immer mehr wie Papa / Ja, ein Fuck-up, der ein’n Scheiß gibt auf die andern und verletzt, wo er nur kann, ja“. Mit diesen Zeilen wird „SORRY MAMA“ zu einer Art Entschuldigung des eigenen Fehlverhaltens. Und auch auf „LASS MICH NICHT LOS“ gehen Sorrys raus – vor allem aber auch eine Liebeserklärung. t-low verpackt musikalisch das Bedürfnis nach Nähe und die Angst vor dem Verlust. „Wenn du gehst, dann zerbrech ich in tausende Teile (Mh) / Brauch‘ dich, wie du mich und das wissen wir beide (Ja, ja)“. Der Rapper bringt jene Zerrissenheit glaubhaft und ehrlich auf den Punkt. Die beiden Songs bauen damit die Spannung auf „REAL MUSIC“ weiter auf und verbittersüßen dabei die Vorfreude bis zum Release im November.

Noch mehr Hintergründe zu den Singles und dem Albumprozess von t-low findet ihr dann in unserer neuen Print-Ausgabe. Das Magazin erscheint am 23. Oktober und ist ab jetzt vorbestellbar.

Cover neues DIFFUS Magazin

Das neue DIFFUS Print-Magazin

Titelstory: Ikkimel

Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.