DIFFUS

Leuchtstoff kehrt zurück: Nach „Einfach Sein“ folgt endlich das Debütalbum!

Posted in: News
Tagged: Leuchtstoff

Wie ein Komet schlug „Einfach Sein“ im August 2021 in die damals immer größer werdende NNDW-Szene ein. Fans, die die Musik von Steintor Herrenchor, Miese Mau oder natürlich Edwin Rosen fühlten, fanden auch schnell an der Debütsingle des mysteriösen Newcomers Leuchtstoff Gefallen. Dabei ist über den Musiker bis heute nichts bekannt. Einzig und allein die Song-Credits verraten, dass hinter dem Projekt Hans Zacharzowsky steht. Außerdem deutet die Berliner Vorwahl „030“ in der Spotify-Bio damals darauf hin, dass die Hauptstadt Dreh- und Angelpunkt des Projektes ist.

In den letzten vier Jahren erarbeitet sich „Einfach Sein“ dann fast schon so etwas wie den Status eines „NNDW-Klassiker“ und kann (Stand: 13.01.2025) mehr als vier Millionen Streams verbuchen. Leuchtstoff hat sich einen Namen gemacht und das mit nur einem einzigen Song! Doch immer wieder werden die Stimmen der Fans nach neuer Musik lauter. Die Bitte bleibt unerhört – bis jetzt!

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.

Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.


Das Warten hat ein Ende

Ganz überraschend, ohne großen Promo-Zirkus und ohne eine einzige Vorabsingle hat Leuchtstoff am 11. Januar 2015 passend zum Titel sein Debütalbum „flüchtig“ veröffentlicht. Eine gute halbe Stunde Leuchtstoff-Material in Form von neun neuen Songs. „flüchtig“ ist eine Werkschau der Arbeit der letzten vier Jahre und eine Reise durch die musikalische Welt von Leuchtstoff, die bisher nur auf den peitschenden Drums und den flirrenden New Wave-Synthies von „Einfach sein“ fußte. 

Was erwartet uns?

Wer an die Tanzbarkeit von „Einfach sein“ anknüpfen will, der ist unter anderem mit dem Album-Opener „Wilhelmsruher Damm“ und „Melodrama“ gut bedient. Spannenden Gitarren- und Trompeten-Soli erinnern nostalgisch an den Indie-Pop der 2010er und sorgen für ganz besondere Momente, die bereits jetzt Lust auf Live-Shows machen! Sanftere Töne schlägt Leuchtstoff dagegen auf dem einzigen rein instrumentalen Stück „cc“ sowie „Nicht Genug“ oder einer neuen und intimeren Version von „Einfach Sein“ an. Ein weiteres Highlight: „Standby“. Hier legt Leuchtstoff für seine erste offizielle Klavier-Ballade sogar seine geliebten Gitarren zur Seite!

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.

Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.


„flüchtig“ erfüllt seine Aufgabe als Debütalbum gebührend. Mit zehn Songs erweitert Leuchtstoff zwar seinen Horizont, vergisst dabei aber nie, wo seine musikalische Heimat ist. Hinzu kommen szenische Lyrics über das Leben, das Ankommen in Berlin, die Suche nach Liebe und Heimat – Coming-of-Age-Themen eben und zwar formuliert auf eine Art und Weise, in der sich viele wiederfinden dürften. Bleibt nur eine Frage: Müssen wir uns bis zum nächsten Release jetzt weitere vier Jahre gedulden?

Cover neues DIFFUS Magazin

Das neue DIFFUS Print-Magazin

Titelstory: Ikkimel

Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.