Levin Liam hat sein Herz verloren – wer hilft ihm bei der Suche?
Auch wenn an dem Baum auf dem Cover von Levin Liams neuer Single „such mit mir“ kaum Blätter sprießen, haben bei dem Wahlhamburger bereits die Frühlingsgefühle eingesetzt. Zumindest sprechen Zeilen wie diese für sich, oder nicht? „Ah, was geht ab? Wo ist vorne, wo ist hinten? / Auf der Suche nach mei’m Herz, hilfst du dabei, es zu finden? / Zu viele Reize, darum mach‘ ich manchmal zu / Ich will nichts reinlassen und auf einmal kommst du, oh Gott“
„Ach muss Liebe schön sein“, denkt man doch glatt, wenn man Levin Liam dabei so zuhört, wie er seiner ganz besonderen Person seine Gefühle gesteht. Dabei besitzt der Musiker aber dieses ganz besondere Talent, nie so richtig mit der Sprache heraus zu rücken. Kein „Ich hab mich in dich verliebt“, kein „Ich liebe dich“. Charmant tänzelt Levin immer um genau solche Formulierungen drumherum. „Ich glaub‘, das hab‘ ich noch nie gefühlt / Ich meine, sowas gibt es nie gefühlt / Ich glaub‘, ich hab‘ vergessen, wo mein Herz ist / Also bitte komm, such mit mir“ Ganz ehrlich: Wer würde da nicht dahinschmelzen?
Untermalt wird „such mit mir“ von einem eher unaufgeregten Instrumental. Schwerelose Synthies, ein stolpernder Beat und hin und wieder groovy E-Piano-Chords begleiten Levin in dem Song und versprühen sorglose Vibes. Doch vor allem zum Schluss wird es nochmal richtig romantisch, wenn plötzlich Streicher erklingen und diese den Song gemächlich zum Ende bringen. Vielleicht gibt es also ein Happy End bei dieser Love Story.
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