Live-Aus für Rage Against The Machine: Drummer Brad Wilk veröffentlicht Statement
„Ich wollte euch nur wissen lassen, dass RATM (Rage Against The Machine) nicht mehr auf Tour gehen oder live spielen werden“: Diese klaren Worte findet Brad Wilk, Drummer der Crossover-Metalband Rage Against The Machine in seinem gestrigen Instagram-Post.
Seit Oktober 2022 warten die Fans der US-Amerikaner auf die Wiederholung der Reunion-Tour, die damals aufgrund einer Verletzung an der Achillessehne von Frontmann Zack de la Rocha nach wenigen Auftritten abgebrochen werden musste. Schon die Vergangenheit von Rage Against The Machine war teilweise ziemlich holprig: De la Rocha hatte die Band zwischenzeitlich verlassen und war dann wieder zurückgekehrt, die übrigen Mitglieder hatten sich zwischenzeitlich zur Band Audioslave umformiert. Trotzdem verkündete das Quartett nach seiner zweiten Trennung schließlich ein Comeback zur ursprünglichen Besetzung. Dieses sollte in Form der Reunion-Tour bereits 2020 stattfinden, die aufgrund von Corona jedoch um zwei Jahre verschoben wurde.
Trennung 3.0
Mit Superhits wie „Killing In The Name“ und dem Ende letzten Jahres vollzogenen Einzug in die Rock And Roll Hall Of Fame, haben es Rage Against The Machine trotz aller Schwierigkeiten geschafft, sich bereits jetzt unsterblich zu machen und blicken auf eine beachtliche Diskografie zurück.
Nach mehr oder weniger 33 Jahren Bandgeschichte verkündet Schlagzeuger Brad Wilk aber nun das (Live-)Aus und sagt die noch nachzuholenden Termine der Reunion-Tour endgültig ab. Ein offizielles Statement der Band gibt es jedoch bislang nicht.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.