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Fjørt gehen mit „nichts“ 2024 auf Tour

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Fjørt: Der Name der Band kam bereits bei der ersten gemeinsamen Probe aus einem Gefühl zustande. Das war, wie ihre Musik sich anfühlte: breit, kräftig und druckvoll – wie ein Fjord eben. Unsere Hard In Here-Kolumnistin Christina Wenig beschreibt sie so: „Fjørt war für mich immer die Band, die Menschen hören, denen Turbostaat & Co. mittlerweile nicht mehr genug in den Arsch treten.“ Und das tun sie mit ihrem Post-Hardcore-Sound nun schon seit über zehn Jahren. Die Band gründete sich 2012 in einem klammen Proberaum in Aachen und veröffentlichte seither eine EP und vier Alben. Das vierte Album erschien vergangenes Jahr und war für Fans der Band nach fünf Jahren Releasepause eine Erleichterung.

Während der Pandemie wurde es um das Trio nämlich ruhig. Als sie dann 2022 die etwas extravagante Aktion „Ein Tag. Alle Platten“ ankündigten, wunderten sich viele, ob das nun das Ende der Band markieren würde. Sie spielten nämlich einmal in Hamburg und einmal in Köln innerhalb eines Tages vier Konzerte auf denen sie die gesamte Diskographie durchspielten. Und am Ende die Erleichterung: Als der Vorhang sich öffnete, standen die Zuschauer:innen vor einem „nichts“ – dem vierten Album der Band.

Mit der Platte waren Fjørt dieses Jahr bereits auf Tour. Neben deutschen Städten und Festivals, spielten sie sogar in den Staaten. Was schon ziemlich besonders ist, schreiben sie doch auf deutsch. Auch wenn es bestimmt leichter wäre, auf englisch international durchzustarten, kam das für die Band nie infrage. Wenn sie es international schaffen, dann auf deutsch. Denn das ist, was es für sie persönlich ausmacht: Ihre Gefühle und Wut unmittelbar auszusprechen. Ihre Songs tragen viel Aggression und Frustration in sich und widmen sich Themen, die wehtun – so wie beispielsweise dem immer größer werdenden Rechtsruck in Deutschland.

Jetzt geht es für die Band wieder auf Tour – Tickets gibts unten.

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