Only The Poets spielen im Dezember 2026 zwölf Shows in Deutschland
Only The Poets haben sich in den vergangenen Jahren von kleinen Clubs zu ausverkauften Touren durch Großbritannien, Europa und die USA hochgespielt. Das Quartett aus Reading um Tommy Longhurst verbindet emotionalen Alt-Pop mit liebevoll konzipierten Live-Shows, die längst zu einem wichtigen Teil der Band-DNA geworden sind. Mit ihrem Debütalbum „And I’d Do It Again“ erreichten Only The Poets zuletzt Platz sechs der deutschen Albumcharts. Auch wegen des großen Erfolgs der Songs hierzulande hält die Band auf ihrer Europa-Tour diesen Dezember in zwölf deutschen Städten.
Dabei geht es bewusst auch in Städte, die auf vielen Tourplänen seltener auftauchen. „Wir haben schon in so vielen großartigen Städten in Deutschland gespielt und wollten dieses Mal unbedingt näher zu den Fans kommen. Wir wissen, dass viele Menschen aus kleineren Städten sonst deutlich weiter reisen müssen, um uns zu sehen“, erklärt die Band. „So können wir zwölf komplett neue Orte spielen und die Shows direkt zu diesen Fans bringen.“
Wie rasant dieser Aufstieg tatsächlich verlief, zeigt ein Blick auf das vergangene Jahr: 2025 verkaufte die Band über 30.000 Tickets auf ihrer Europatour und feierte zudem ihr US-Live-Debüt mit ausverkauften Shows in New York, Los Angeles und Boston. Auch als Support-Act machten sie sich einen Namen – unter anderem für Lewis Capaldi, YUNGBLUD und Bastille. In London füllten Only The Poets mittlerweile Venues wie die KOKO, die Electric Ballroom und die O2 Shepherd’s Bush Empire.
Auch für diese Shows hat sich die Band etwas Außergewöhnliches überlegt: Jedes Ticket kostet nur 25 Euro. Damit wollen Only The Poets nicht nur bewusst auch Fans außerhalb der größten Tour-Städte erreichen, sondern auch zusätzliche Reise- und Übernachtungskosten möglichst klein halten. „Zugänglichkeit war uns bei unseren Shows schon immer unglaublich wichtig. Tickets und Konzerte werden immer teurer – besonders, wenn man noch Reisekosten, Hotels und alles Weitere dazurechnet“, so die Band. „Wir wollen sicherstellen, dass wir unsere Fans niemals auspreisen und alle die Möglichkeit haben, zu unseren Shows zu kommen. Niemand sollte wegen seiner Herkunft oder seines Einkommens darauf verzichten müssen.“
Das Prinzip knüpft an ein besonderes Konzert der Band an: Anfang des Jahres spielten Only The Poets eine ausverkaufte Show vor 5.000 Menschen in der Londoner O2 Academy Brixton – für gerade einmal ein Pfund Eintritt.
Bei der Brixton-Show ging es der Band aber nicht nur um den eigenen symbolischen Ein-Pfund-Moment: Pro verkauftem Ticket floss ein zusätzliches Pfund an The LIVE Trust, eine Organisation, die sich in Großbritannien für den Erhalt von Live-Musik-Spielstätten einsetzt. Damit unterstrich die Band, dass es ihr nicht nur um den eigenen Auftritt, sondern um den Erhalt von Live-Musik als Ganzes geht – ein Gedanke, der sich auch in der jetzigen Deutschland-Tour widerspiegelt. „Wir versuchen, uns schon lange dafür starkzumachen und werden das auch weiterhin tun, weil wir glauben, dass mehr Artists dazu beitragen könnten, Live-Musik zugänglicher zu machen.“
Gleichzeitig sind die Deutschland-Shows auch ein Abschluss: Es ist bereits die dritte Tour der Band rund um „And I’d Do It Again“ in diesem Jahr. „Dieses Kapitel in Deutschland und an all diesen neuen Orten zu beenden, fühlt sich nach dem perfekten Abschluss an“, sagen Only The Poets. „Wir werden alles in diese Shows stecken und sie zu einem letzten großen Hurra für dieses Album machen, bevor wir darüber nachdenken, was im nächsten Jahr kommt.“
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