San Hejmo
Nicht ganz mehr so Jung aber Oho – das kann man wohl über das San Hejmo Festival sagen. Der Name, der soviel wie „heiliges Zuhause” bedeutet, ist hier Programm. Das Festival bot in der ersten Ausgabe im Jahr 2022 bereits ein solches „Zuhause” für ca. 20.000 Besucher:innen und konnte diese Zahlen in den letzten Jahren mehr als verdoppeln. Musikfans dürfen sich beim San Hejmo Festival auf eine Mischung aus verschiedensten Genres freuen. Aber nicht nur genretechnisch gibt es hier einen bunten Mix – auch neben der Musik können Besucher:innen verschiedene Urban Art und Streetfood-Ecken entdecken.
So war es 2026
Auch 2026 wurde der Flughafen Weeze wieder zum „heiligen Zuhause” für Zehntausende Festivalgäste. Rund 70 Acts waren dabei und sorgten mit Bebe Rexha, Jason Derulo, Marteria, SDP, Leony, Kamrad, Montez, Nura, Juli, Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys, Alle Farben, Tujamo, Topic und vielen weiteren Namen für einen bunten Mix aus Pop, Hip-Hop, Indie und elektronischer Musik. Dazu kamen verschiedene Bühnen und Festivalformate, Street Art, DIY-Angebote und natürlich jede Menge Sommer- und Festivalstimmung.
So wird es 2027
Wer nach dem San Hejmo 2026 schon wieder über den nächsten Festivalsommer nachdenkt, bekommt jetzt einen ziemlich guten Grund dafür: AnnenMayKantereit sind als erster Act für die Ausgabe 2027 bestätigt. Am 13. und 14. August kehrt das Festival nach Weeze zurück und dürfte wieder ordentlich Leben auf den Flughafen bringen.
Für AnnenMayKantereit könnte der Auftritt dabei sogar eine kleine Premiere in Sachen neue Musik werden. Die Band testet derzeit bei ihren Konzerten unveröffentlichte Songs und zeichnet die Performances live auf. Was genau daraus entsteht, ist noch offen. Bis zum San Hejmo 2027 bleibt also genug Zeit – und vielleicht gibt es bis dahin ja nicht nur die bekannten AMK-Klassiker, sondern auch ganz neues Material zu hören.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.