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„Lost“: Eine Weltraumparty mit Jake Bugg

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Tagged: Jake Bugg

Bereits in den Jahren zuvor konnte eine musikalische Weiterentwicklung bei dem britischen Singer-Songwriter Jake Bugg festgestellt werden, doch spätestens mit der aktuellen Single „Lost“ wird diese mehr als deutlich. Denn „Country Song“ ist nicht mehr – die Akustikgitarre wurde durch eine elektronische eingetauscht und ordentlich mit den Effekten der Drum Machine verstärkt. Einzig bleibt seine charakteristische hohe Stimme. 

Mit „Lost“ lässt Jake Bugg den Retro-Rock hinter sich und macht sich auf zu den Sternen des Britpops und das wortwörtlich, denn der Nottinghamer entführt in die Galaxie. Er macht sich die englische Redewendung „Lost in outer space“ zunutze und verdeutlich damit das Gefühl der Entfremdung, der Alienation. 

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“Der Song ist inspiriert von allen, die sich während der Pandemie verloren fühlten und von geliebten Menschen getrennt wurden. Die Sonne kommt raus, der Sommer ist auf dem Weg und dies ist die Melodie dazu.“, heißt es dazu vom britischen Sänger. „Lost“ ist nicht nur die Beschreibung eines Zustandes vieler während der globalen Pandemie, sondern soll genauso Hoffnung geben für die Zukunft, denn die nächste Weltraumparty steigt bestimmt.

Der 27-Jährige gibt mit dem neuen Song „Lost“ einen weiteren Einblick in sein Ende August erscheinendes zweites Studioalbum „Saturday Night, Sunday Morning“. Eines ist auf jeden Fall klar, hier werden musikalische Konventionen gebrochen, die mit dem Beginn der Karriere in den Teenagerjahren begonnen hatten. Der Blick in die Vergangenheit zu den Retro-Sounds wird gewendet und sich ganz dem zukünftigen gewidmet. Ob das Kehren des Rückens nun final ist, weiß wahrscheinlich nur Jake Bugg selbst, doch wir bleiben dran und halten die Augen für euch offen. 

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