Eine Ode an die Renaissance: Lous and The Yakuza veröffentlicht neue Single „Amigo“
Lous and The Yakuza verbindet nicht nur in ihrer Person unterschiedliche Kulturen miteinander, sondern vereint auch die Einflüsse verschiedener Länder und Genres in ihrer Musik. Kein Wunder, denn die in Brüssel lebende belgisch-kongolesische Sängerin reiste schon im Kindealter – gezwungenermaßen – um die halbe Welt und kam ganz von allein mit den verschiedensten Musikrichtungen in Berührung. Geboren im Süden Afrikas, floh sie im Alter von fünf Jahren gemeinsam mit ihren Eltern nach Belgien, kehrte einige Zeit später wieder zurück in den Kongo, nur um im Teenager-Alter ihrer Sehnsucht nach Freiheit und einem Leben in Europa nachzugeben und sich in der belgischen Stadt Namur ein eigenes Leben aufzubauen. Dort beginnt sie mit einem Philosophie-Studium, bevor sie sich trotz der Befürchtungen ihrer Eltern für die Musik entscheidet und unter dem Künstlernamen Lous and The Yakuza, der wörtlich soviel wie „Geist des Verlierers“ bedeutet, R&B- und Trap- Musik mit französischen Chanson-Einflüssen zu veröffentlichen. Ihren ersten Hit landet sie 2019 mit der Single „Dilemme“ und erregte damit so viel Aufmerksamkeit, dass sie im selben Jahr bei Sony unterschrieb. Mit „Dilemme“ definierte die Künstlerin nicht nur ihren genreübergreifenden Sound, sondern auch ihr visuelles Konzept. Sowohl die Artworks ihrer Veröffentlichungen als auch das Gesicht der 24-Jährigen ziert der Buchstaben „Y“ mit einem Punkt in der Mitte. Dieses Zeichen stellt für die Sängerin ein Symbol der Akzeptanz dar. Auch das Cover ihrer aktuellen Single „Amigo“ führt diese Linie fort und spielt durch die unterschiedlichen Darstellungen der Lebenszyklen eines Falters mit Wachstum und Entwicklung. Diese Analogien finden sich auch im Musikvideo zu „Amigo“ wieder, in dem die Musikerin in unterschiedliche mystische Rollen schlüpft. Dazu schreibt die Künstlerin auf Instagram: „Dieses Lied ist eine Ode an die Renaissance. (…) Diese rätselhaften Figuren sind ein Zeugnis für mein eigenes Wachstum im Leben, für das, was ich durchgestanden habe (…). Dieses Video bedeutet mir als junges afrikanisches Mädchen aus dem Kongo und Ruanda sehr viel (…).“
Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.
Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.