Marlon B. von den Söhnen Mannheims soll auf Jamaika erschossen worden sein
Der frühere Söhne-Mannheims-Rapper Marlon B. James soll im Alter von 60 Jahren auf Jamaika erschossen worden sein. Mehrere jamaikanische Medien berichten unter Berufung auf die Polizei von einem Angriff am Mittwoch, dem 9. September, in Robin’s Bay. Bewaffnete Männer sollen dort in einer Bar das Feuer eröffnet haben. Neben dem als Marlon James beziehungsweise Marlon B. identifizierten Musiker kamen zwei weitere Männer ums Leben. Die Polizei ermittelt derzeit zu den Hintergründen und dem Motiv der Tat.
Eine endgültige Bestätigung aus dem persönlichen Umfeld des Musikers steht bislang noch aus. Ein Sprecher der Söhne Mannheims erklärte gegenüber deutschen Medien, die Band habe von den Berichten erfahren und halte sie für glaubwürdig, habe die Familie von Marlon B. bislang jedoch nicht erreichen können. Marlon B. war über viele Jahre Teil der Söhne Mannheims und bereits auf deren Debütalbum „Zion“ aus dem Jahr 2000 zu hören.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.