Mavi Phoenix im Interview: „Ich habe die Gitarre voll für mich entdeckt“
Aus „Boys Toys“ wird „Marlon“: Das zweite Album von Mavi Phoenix braucht kein Pseudonym, hinter dem es sich versteckt. Stattdessen wählt der Musiker aus Österreich als Titel seinen bürgerlichen Vornamen, den er seit seinem Coming-Out als Trans-Mann stolz trägt. Dementsprechend ist „Marlon“ musikalisch wie auch inhaltlich ganz Selbstportrait. Wie klingt Mavi Phoenix 2022? Was begeistert, inspiriert und beschäftigt ihn?
Wer sich „Marlon“ auf die Kopfhörer packt, findet schnell eine erste Antwort: Gitarre. Dieses Instrument zieht sich wie ein roter Faden durch die neue Platte und taucht, akustisch oder elektronisch, auf beinahe jedem Song auf. Im Zuge seiner Transition und Testosteron-Behandlung hat sich Mavis Stimme radikal verändert – eine Entwicklung, die wir auf dem neuen Album von Song zu Song live mit verfolgen. In dieser Zeit voller Veränderungen fand der Musiker in der Gitarre eine Konstante und ein Werkzeug, mit dem er neue Seiten an sich selbst heraus arbeiten konnte.
So findet sich auf „Marlon“ weiterhin Mavis alternativer Hip-Hop, den wir auf Songs wie „So Happy I’m Useless“ oder „Just An Artist“ hören. Mehr denn je gibt es aber auch Elemente aus Folk, Rock und Indie, mit denen sich Mavi Phoenix spielerisch austobt.
Im Interview spricht der Musiker darüber, wie er die Gitarre (wieder) neu für sich entdeckt hat. Außerdem erklärt er, was für eine Rolle für ihn Stimmbearbeitung spielt und was ihm der Albumtitel „Marlon“bedeutet.
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