Mehr Ohrwurm geht nicht: Luis, TYM und T-Low sind ein „Bisschen High“
T-Low, Luis und TYM haben sich allesamt in den vergangenen Monaten als Ohrwurm-Garanten bewiesen. Dass das auch gemeinsam funktioniert, haben Luis und T-Low zuletzt mit der gemeinsamen Single „1.000 Emotionen“ demonstriert. Nun wird diese bewährte Kombi um den Hyperpop-Newcomer TYM ergänzt, um in Form von „Bisschen High“ die geballte Catchiness abzuliefern.
Deutschrap lebt im Jahr 2022 an vielen Ecken und Enden von Melodien. Kaum einer hat das so verinnerlicht wie der Newcomer Luis. Mit jedem neuen Song findet der Rapper neue Klänge und Harmonien, die er uns in den Kopf setzt. Ähnlich läuft das auch bei T-Low und Tym: Ersterer hält sich schon seit Wochen hartnäckig mit gleich zwei Songs in der Top 5 der deutschen Charts, während TYM sich zu einem der spannendsten Gesichter der deutschen Hyperpop-Szene mausert.
Dass diese drei aufstrebenden Rapper jeder an und für sich erfolgreich sind, ist längst keine Neuigkeit mehr. Aber besonders aufmerksamen Fans dürfte nicht entgangen sein, dass sich da auch ein gemeinsamer Song zu dritt anbahnt. Schon vor Monaten kursierten erste Teaser von „Bisschen High“ im Internet, kürzlich spielte Tym den Song dann als Voract von Denzel Curry in Berlin. Nun ist das Ding endlich offiziell erschienen und siehe da: Auch in der offiziellen Version ist „Bisschen High“ mindestens genau so catchy wie in allen Snippets.
Pop-Punk und Highschool-Vibes
„Du machst mich ein / bisschen high / und ich weiß nicht, was das heißt / Gib mir bitte zwei / Gründe und ich bleib / Ich glaub, es gibt nichts anderes was mich hier hält“ – Vielleicht ist es genau diese Hook von Luis, die „Bisschen High“ zu einem hoch ansteckenden Ohrwurm macht. Der Sound dazu klingt, ganz dem Zeitgeist entsprechend, nach Pop-Punk – eine Ästhetik, die für T-Low ja schon mit „Sehnsucht“ und „We Made It“ bestens aufgegangen ist. Visuell orientiert man sich, passend zu diesem Teenage-Punk-Sound, an den USA: Die drei Rapper kommen im gelben Schulbus angerollt und feiern mit roten Plastikbechern in einem leergepumpten Schwimmbad.
Eigentlich müssten wir diese Masche à la „Song mit viel Vorlauf ankündigen, immer wieder mit Snippets Lust machen und dann droppen“, ja langsam kennen. Aber irgendwie funktioniert eben genau das trotzdem und daher sind wir erstmal einfach froh, dass sich „Bisschen High“ endlich zu einem echten Song manifestiert hat.
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