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Mit „Durch den Monsun 2020“ interpretieren Tokio Hotel ihren Welthit neu

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Fünfzehn Jahre ist es mittlerweile her, seitdem die vier Jungs aus Magdeburg zuerst Deutschland und dann die ganze Welt mit ihrer Musik eroberten. Dass „Durch den Monsun“ einer der größten und bahnbrechendsten Songs der deutschen Musikgeschichte ist, ist kein Geheimnis. Millionen Teens haben ihn damals in ihren Zimmern, in der Schule oder etwa auf einem Konzert mitgesungen, als gäbe es kein Morgen mehr. Tokio Hotel haben sich nach ihrer Welteroberung im Laufe der Jahre von ihrem rotzigen Sound emanzipiert und eine musikalische Kehrtwende hingelegt. Ebendiese hört man der neuen Version von „Durch den Monsun“ in jedem einzelnen Takt an. Statt des allseits bekannten Poprock-Gewandes glänzt er mit einer fast schon funky angehauchten Instrumentalisierung und auch der Gesang von Frontmann Bill Kaulitz fällt um einiges sanfter aus. Trotzdem sollten sich Fans der Band mit dieser Interpretation bestens anfreunden können, denn Tokio Hotel haben die utopische Aufgabe, ihrem Monsun-Vermächtnis und ihrem eigenen kreativen Anspruch gerecht zu werden, ohne die Essenz des Originals aus den Augen zu verlieren. Gitarrist und Produzent der Band Tom Kaulitz berichtet über die Neuauflage übrigens Folgendes: „Eine Version des Songs aus unserer heutigen musikalischen Sicht. Er klingt anders, frisch und auch wenn die Melodie komplett neu ist, ist das noch nahe genug am Original, dass der Hauch von Nostalgie und Melancholie mitschwingt“.

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