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Mit Features von Gzuz bis Paula Hartmann: Luciano veröffentlicht „Majestic“

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Tagged: Luciano

Luciano ist Deutschlands unangefochtener Drillminister. Vor kurzem zog er mit seinem Sommerhit „Beautfiul Girl“ schon einmal auf die Chart-Eins, nun wiederholt er diesen Erfolg pünktlich zum Albumrelease mit der neuesten Single „Bamba“, die dank Features von Aitch und Bia gerade weltweit die Runde macht. Dabei sind die beiden britischen Rapper:innen längst nicht die kuriosesten Feature-Gäste auf „Majestic“. Neben kontroversen Freunden wie Gzuz und Yung Hurn sowie erwartbaren Drill-Repräsentanten hat Luciano mit Sophie Hunger und Paula Hartmann auch zwei spannende Fremdkörper auf sein neues Album geholt.

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Drill geht um die Welt

Auch wenn inzwischen neue Trends auf dem Program stehen, hält die Drill-Welle hartnäckig weite Teile der Rap-Welt in ihrem Griff. Eine gewisse Mitschuld daran lässt sich mit Sicherheit Luciano zuordnen, denn er hat den Sound aus dem Vereinigten Königreich als einer der ersten aufgegriffen und hierzulande popularisiert. Und die Pionier-Arbeit zahlt sich aus: Luciano ist Teil einer internationalen Szene, die bestens untereinander vernetzt ist. So wurden zum Beispiel mit dem britischen Rapper Headie One schon diverse Feature-Parts hin und her gespielt und auch mit dem Franzosen Gazo entstand bereits ein Song. Beide revanchieren sich nun mit einem Gastauftritt auf Lucianos brandneuem siebten (!) Album „Majestic“ und sogar Central Cee schaut auf dem Zenit seines Hypes für einen Feature-Part auf „West Connect“ vorbei. Wenn man Aitch und Bia hinzuzählt, sind das ganze fünf internationale Gäste auf „Majestic“ – eine stattliche Anzahl und bezeichnend, sowohl für Lucianos Status als auch den der Drill-Szene. 

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Gecancelte Rapper und spannende Pop-Stimmen

Aber auch auf deutscher Seite hat Luciano eine interessante Zusammenstellung an Features am Start. Es gibt Kollaborationen mit Kalim und Raf Camora, genauso auch mit den kontroversen Rappern Yung Hurn und Gzuz, die aus verschiedenen Gründen, beide aber in einem Sexismus-Kontext kritisiert werden.

Für Überraschung sorgen neben diesen beiden polarisierenden Artists zwei andere Namen: Paula Hartmann und Sophie Hunger. Luciano scheint sich also auch in der deutschsprachigen Pop- und Indie-Landschaft bestens auszukennen. Paula Hartmann liebäugelte auf ihrem Debütalbum „Nie verliebt“ ja sowieso mit Drill-Rhythmen, die sie in ihren frostigen Großstadt-Pop einfließen lies. Auch der gemeinsame Song mit Luciano, „Passion“, strahlt eine kalte Eleganz ab, wie eine Schneeflocke unter dem Mikroskop betrachtet. „Keine Liebe im Herz meiner Stadt / Vergessen, was ich gesucht hab, noch ‘ne Kippe am Ku’Damm / Letztes Licht in der Nacht“, singt Paula hier in der Hook und steuert danach sogar noch einen eigenen Part bei. Noch kurioser ist die Zusammenarbeit mit der Schweizer Singer-Songwriterin Sophie Hunger, die ja nun wirklich in einem ganz anderen Musik-Kosmos zuhause ist. Doch auch sie reiht sich perfekt in die Gästeliste von „Majestic“ ein und ergänzt den Song „Everywhere“ um eine exotische Hook.

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Luciano feat. Schmyt: Make it happen!

Aus diesem siebten Album von Luciano lassen sich gleich mehrere Schlüsse ziehen. Zum einen: Drill ist internationaler denn je und Luciano spielt ganz vorne mit in dieser globalen Szene. Zum anderen: Lucianos Entwurf dieser Musik ist kompatibel für Einflüsse von außen und der Künstler scheint durchaus interessiert an diesen zu sein. Und falls die Wunschliste für das nächste Album noch nicht abgeschickt ist: Wir würden gerne Schmyt, Verifiziert und Tua hinzufügen.

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