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Mit „Hit Different“ feiert SZA ihre längst überfällige Rückkehr ins Rampenlicht

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SZA ist die First Lady des Erfolgslabels TDE, auf dem neben ihr noch Namen wie Kendrick Lamar, Schoolboy Q, Jay Rock, Ab-Soul, SiR und einige weitere Stars des US-amerikanischen Hiphop- und RnB-Kosmos unter Vertrag sind. Ihr Major-Debütalbum „Crtl“ aus dem Jahre 2017, welches eine bittersüße Mischung aus Neo-Soul, RnB, Indie und klassischem Soul bietet, heimste der Sängerin neben einigen Platin-Auszeichnungen und diversen amerikanischen Awards auch vier Grammy-Nominierungen ein, unter anderen in der wichtigen Kategorie „Best New Artist“. Seitdem sind drei Jahre vergangen in denen sich SZA in klassischer TDE-Manier musikalisch rar gemacht hat. Lediglich zu Soundtracks von Serien wie Game of Thrones („Just Us“ mit DJ Khaled) oder etwa Blockbuster-Filmen wie Black Panther („All the Stars“ mit Kendrick Lamar) und Trolls World Tour („The Other Side“ mit Justin Timberlake) steuerte sie mit ihrer unglaublich eindringlichen und doch weichen Stimme Gastbeiträge bei. Regelrecht aus dem Nichts erschien am Freitag mit „Hit Different“ die erste Single aus SZAs bisher namenlosen, nächsten Projekts. Auf einem reduzierten und langsamen Beat, der sowohl ihrer Stimme als auch der des Feature-Gasts Ty Dolla $ign mehr als genug Raum für ätherische Melodien gibt, besingt SZA ihre Emotionen in einer offenen Beziehung. Zwischen Eifersucht, Machtspielen, sich toxisch äußernder Liebe und allem was dazugehört gefangen, scheint sie sich den eigenartigen Schmerz von der Seele zu singen. Funfact: Das Sound-Gewand wurde von den Neptunes produziert, wodurch sich ein Kindheitswunsch für den selbsternannten Tag-1-Pharrell-Fan SZA erfüllt, den sie hegte, seitdem sie zufällig im Video zu „Everyone Nose“ von N.E.R.D. aus 2008 gelandet ist. Stichwort Video: SZA für den Clip zu „Hit Different“ selbst Regie geführt. Außerdem kann man gegen Ende des Videos den einminütigen, vielversprechenden Teaser zu „Good Days“ genießen, einem Song der scheinbar auch auf dem nächsten SZA Album zu finden sein wird. Man darf also gespannt bleiben.

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