Mit ”Ja das bin ich” lehrt uns Felly sein persönliches ABC und Einmaleins
Dieser Text steht ganz im Stern des Comebacks, denn heute soll es um ”Ja das bin ich” von dem Münchner Rapper Felly gehen. Nachdem es die letzten zwei Jahre – abgesehen von vereinzelten Features mit YUGO und Juicy Gay – ziemlich ruhig um ihn war, verkündete der Fellner kürzlich, dass er im November dieses Jahres sein Debütalbum ”Felly” veröffentlichen wird. Laut ihm soll es persönlicher werden und auch soundmäßig will der Rapper neue Richtungen erkunden. ”Ja das bin ich” zeigt, dass Felly in der Lage ist auch ruhigere Instrumentals mit seiner besonderen Energie zu versehen. Beiseite mit Trenderscheinungen wie dem Toosie-Slide von Drake, der ”Fellycopter” ist das neue Ding, genauso wie die schwarzen Docs und das weiße Shirt.
Felly – Ja das bin ich
Produziert wurde ”Ja das bin ich” übrigens von den Drunken Masters und Ben Esser, beides Namen, welche für höchste Qualität stehen. Apropos Qualität: Das dazugehörige Video hat eine sehr angenehme Ästhetik, die das sonst so idyllische München in einem anderen, realistischeren Licht zeigt. Zudem deutet Felly in einer Szene den Fellycopter-Kick an, den Faschos vermutlich erwarten können, wenn sie den rappenden Lockenkopf kreuzen sollten. Außerdem hat Deutschraps heißester Newcomer Stunna666 einen kurzen Cameo-Auftritt im Clip. Wir freuen uns jedenfalls auf das Debüt von Felly und finden den Auftakt zum Album mehr als gelungen. Bis zum Release am 18. November lernen wir derweil das Felly-ABC und Einmaleins auswendig.
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