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Mit „Überall waren Schatten“ starten Jupiter Jones nun ihr offizielles Comeback

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Tagged: Jupiter Jones

„So still, dass jeder von uns wusste / Dass hier ist für immer, für immer und ein Leben“ – eine Zeile, die Sascha Eigner, Nicholas Müller, Marco „Hont“ Hontheim und Andreas „Becks“ Becker 2011 in den deutschen Pop-Olymp katapultiert. Gemeinsam veröffentlichen die vier als Jupiter Jones vor etwa zehn Jahren ihr viertes und kommerziell erfolgreichstes selbstbetiteltes Album mit ihren Radio-Hit „Still“, der unglaubliche Erfolge erzielt. Seit 2018 gingen die vier jedoch getrennten Wege – bis heute! Denn vor knapp einer Woche bestätigten Sascha und Nicholas, dass sie fortan als Duo das Comeback von Jupiter Jones angehen würden und schon einige spannende Songs in der Pipeline hätten.

Mit „Überall waren Schatten“ entdeckt einer dieser Tracks nun das Licht der Welt und markiert den offiziellen Startschuss des Jupiter Jones-Comebacks. Doch auch wenn die beiden musikalisch mit eingängigen, schwerelosen Gitarren-Rhythmen und ordentlich Hit-Potenzial in das neue Band-Kapitel starten, ist „Überall waren Schatten“ inhaltlich nicht so leicht zu verdauen. Im Reunion-Interview mit dem Musikexpress erklärt Nicholas Müller, der vor etwa sieben Jahren die Gruppe selbst aufgrund einer psychischen Erkrankung verlässt, was sich hinter den Lyrics versteckt: „Es ist ein tagesaktuelles Lied, nenne es ruhig ein Lied über Corona. Es ist auch ein Lied über Depressionen, beides aber dann doch wieder nicht. Gerade aus der Warte von einem, der sein Leben lang mit seelischen Schwurbeleien und Querelen zu kämpfen hatte, fände ich es gut, wenn ein universelles Verständnis dafür herrschen könnte, wie das ist, wenn man in seiner Haut steckt, aus ihr raus möchte, aber gar keinen Einfluss darauf hat. Die Selbstbestimmtheit geht flöten.“ Eben jenen Einfluss, erklärt Müller weiter, hätten wir aktuell auch kaum auf die Corona-Pandemie. Zwar können wir alle etwas dafür tun, dass sich die Lage langsam wieder verbessern würde, doch die Tatsache, dass der Virus ein Teil unseres Lebens sei, sollte nicht ignoriert werden oder um es mit den Worten von Nicholas Müller zu sagen: „Also, die Message lautet: Im Grunde genommen ist es scheiße – aber zumindest das könnten wir doch alle mal verstehen.“

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