Mit „USHER“ auf dem iPod: juizz entführt uns in den Club
„Wer jetzt schon checkt, macht alles richtig <3“ – so steht es zu mindestens in Juizz‘ Bio geschrieben. Zwar veröffentlicht der Wiener Rapper bereits seit 2021 regelmäßig, scheint aber vor allem mit den letzten Releases sein Sound gefunden zu haben – und das Vorbild „USHER“ gleich inklusive.
Juizz: y2k trifft Wiener Tschick
Tatsächlich erinnert das Musikvideo aber erstmal an Drakes „Hotline Bling“, nicht nur weil Juizz gleich zu Beginn klarstellt: „Wenn du nicht mehr mad bist, hit mein Phone up“. Zu sehen sind vier Kacheln, vier Farben, nur eben nicht in einem reduzierten Raum, sondern im ausverkauften Club. Dort lässt sich zum Dance-Beat von Haus und Hofproduzent ZAU$$I auch ausgezeichnet tanzen.
Zwischen Blitzlichtgewitter, iPods, Digicams und Double Cups fügt sich ausgezeichnet Juizz‘ smoothe Stimme, die auch textlich y2k mit heutiger Popkultur zu mischen weiß. Etwas Wiener Tschick darf aber natürlich nicht fehlen, denn der Rapper trägt die „Puffer nur von Dezember bis Jänner“ und die Girls sind „caked up, das kein Sacher“.
Auf neue Releases dürfen wir uns auch schon freuen, denn der Track ist nicht nur ein weiterer Vorbote des im September erscheinenden Debüt‑Tapes, sondern wieder mal der Beweis, dass die musikalische Zukunft Wiens in besten Händen liegt.
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