„Morning Sun“: M.Byrd veröffentlicht musikalisches Morgen-Mantra
Sich selbst zu überwinden und Sachen anzugehen, ist manchmal nicht so leicht, wie man denkt. Um so besser also, wenn man Freund:innen und Bekannte um sich hat, die einem den nötigen Schubs in die richtige Richtung geben. Diesem kleinen Anstoß verdankt auch Maximilian Barth alias M.Byrd seinen aktuellen Erfolg.
Nicht ganz unschuldig daran: Ilgen Nur. 2019 macht sich die Indie-Musikerin gemeinsam mit ihrer Live-Band samt M.Byrd am Bass auf den Weg, um innerhalb ihrer Power-Nap-Tour die Konzertbühnen Deutschlands zu bespielen. Da es im Tourbus in der Regel viel Zeit zum Musikhören und -entdecken gibt, ergreift auch Maximilian die Chance und spielt seine eigenen Songskizzen übers Autoradio ab. Die euphorische Reaktion seiner Musik-Kolleg:innen auf die Snippets animieren den Newcomer dazu, endlich vermehrt an seiner eigenen Musik zu feilen und besonders sein stimmliches Talent nicht ungenutzt zu lassen.
M.Byrd – Morning Sun
Rückblickend betrachtet schaut M.Byrd aber positiv auf die Zeit vor seinem Solo-Erfolg zurück, denn ohne die, würde sein Sound heute vermutlich ganz anders klingen: „Ich habe viele Jahre damit verbracht, persönliche und musikalische Erfahrungen aufzusaugen, und ich habe in verschiedenen Studios und auf Tourneen viel gelernt. Die Musik, die ich mache, ist also davon inspiriert, unterwegs zu sein, weiterzugehen und Wachstum zu ermöglichen. Mir wurde klar, dass die Erfahrungen auf meinem Weg auch andere Menschen inspirieren könnten, und ich hoffte, dass dies in den Liedern, die wir veröffentlichen, noch weitergehen wird.”
Motive wie Wanderlust und Fernweh waren in „Mountain“, der mittlerweile fast 2 Millionen Mal auf Spotify gestreamten Debütsingle des in Hamburg lebenden Künstlers unüberhörbar. Ähnlich verträumt geht es so auch in „Morning Sun“ weiter. Zwar geht die jüngste Single des Indie-Musikers musikalisch nicht so sehr in die Tiefen wie „Mountain“ und plätschert mit zurückhaltenden Drums und glimmenden Effekten eher an der Oberfläche, dafür bildetet sie aber eine weitere Facette des Musikers ab. „Morning Sun“ lässt sich auf kleine Genre-Exkursionen ein und spielt mit experimentellen und Dream-poppigen Elementen, die beim Lauschen die Assoziation eines klimpernden Windspiels bei uns auslösen.
Über den Entstehungsprozess seiner zweiten Single verrät der Singer-Songwriter folgendes: „’Morning Sun‘ ist für mich eine Art Morgen-Mantra geworden. Die Idee kam mir vor einigen Jahren morgens direkt nach dem Aufstehen und wiederholte sich darauffolgend immer wieder, wie eine Art Einstieg in die Meditation, bis ich ihn dann final aufgenommen und in Form gegossen habe.“
Wir legen euch „Morning Sun“ wärmstens ans Herz und hoffe, dass die Single vielleicht auch Teil eures morgendlichen Rituals wird.
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