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Musikalische Umarmung von RAR: „Ich schenke dir Mut“

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RAR ist in seinem neuen Track „Ich schenke dir Mut“ sanft gestimmt. Wie eine wohlige Umarmung nimmt uns sein Song mit seinen gerade einmal zweieinhalb Minuten in die Arme. Es hat eine beruhigende, fast schon therapeutische Wirkung, wenn RAR mit seinen Vocals beginnt: „Hab keine Angst / Alles wird gut / Sei nicht so streng / ich schenke dir Mut“.

So organisch der Track auch beginnt, so schnell legt er auch mit synthetischen Elementen nach. Zahlreiche gepitchte Stimmen wiederholen Alien-gleich immer wieder den Titel des Tracks – und verleihen der übergeordneten Stimmung des Songs so noch mehr Nachdruck. 

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Wie bereits in seiner im Dezember vergangenen Jahres veröffentlichten EP „Maschinenmensch“, trägt die Musik Spuren von Post-Punk, Synthie-Pop und anderen Sound-Welten der 80er. Wem die Stimme von RAR übrigens bekannt vorkommt, wird wahrscheinlich früher hin und wieder Fibel gehört haben – die Gruppe, zu der Jonas Pentzek jahrelang gehörte. Nach deren Auflösung 2022 setzte er sein musikalisches Talent im Solokontext fort – und taucht als RAR immer öfter auf den hiesigen Releaseradaren auf.

Einfach Tonkunst

Das Ganze klingt nach einem weiterentwickelten Fibel-Sound, etwas aufgeräumter und weniger energisch. Eine Mischung aus organischer Indietronica und dumpfem Trip-Hop – oder einfach Tonkunst, wie der Künstler aus Berlin seine Musik selbst bezeichnet. Die präsentiert er in „Ich schenke dir Mut“ in ihrer sanftesten, therapeutischsten Form – und liefert ein zugehöriges Lyric-Video in derselben Stimmung gleich dazu.

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