Nach Schüssen auf Megan Thee Stallion: Tory Lanez zu zehn Jahren Haft verurteilt
Im Juli 2020 ging es erstmals durch die Medien: Der kanadische Rapper Tory Lanez habe auf seine Rap-Kollegin Megan Thee Stallion geschossen. Nach einer Party in Hollywood soll er aus nächster Nähe auf sie gefeuert haben, nachdem die beiden gemeinsam in einem Auto unterwegs waren. Auf Instagram teilte die Rapperin danach mit, dass ihr im Krankenhaus zwei Kugeln aus den Füßen entfernt worden waren.
Ein Fall, der die Rap-Szene spaltet
Der Fall ging in Los Angeles vor Gericht, wurde in den folgenden Jahren allerdings auch in der Öffentlichkeit hitzig diskutiert. Einige populäre Rap-Acts schlugen sich auf die Seite von Tory Lanez, Drake beleidigte Megan Thee Stallion sogar auf ziemlich eklige Art und Weise auf einem Song. Diese äußerte sich wiederum in den Magazinen „Elle“ und „InStyle“ zum Vorfall und dem Hate, der ihr danach entgegen schlug: „Ich habe es nicht nur überlebt, von jemandem angeschossen zu werden, dem ich vertraut und den ich als engen Freunde gesehen habe, aber ich habe auch die öffentliche Demütigung überstanden, als dieses Individuum meinen Name und meinen Ruf durch den Dreck gezogen hat.“
Im Dezember gab es dann endlich ein Urteil: Tory Lanez wurde offiziell schuldig gesprochen. Nun wurde auch das Strafmaß für den 31-jährigen verkündet: Wegen der Schüsse auf Megan Thee Stallion wird Tory Lanez für zehn Jahre inhaftiert.
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