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Neue Single und Albumankündigung von Queens Of The Stone Age

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Sechs Jahre ist es her, dass „Villains“ das Licht der Welt erblickte. Dabei ist das nicht das erste Mal, dass sich Queens Of The Stone Age so lange Zeit zwischen Alben ließen, zwischen „Era Vulgaris“ und „…Like Clockwork“ sah es damals aber gesundheitlich auch nicht allzu rosig um Sänger und Gitarrist Josh Homme aus. Und trotz der langen Wartezeit wurde es auch in den letzten Jahren nicht gerade still um die Band, so war Josh in verschiedenen Kontroversen und Gerichtsprozessen verstrickt.

Man konnte aber vielleicht schon erahnen, dass dieses Jahr wieder ein größeres musikalisches Lebenszeichen von den Queens kommen könnte: Durch die Ankündigung von Festival-Auftritten und einer Tour, bis dann in den letzten zwei Tagen auch kurze Videoteaser mit neuen Song-Snippets auf den QOTSA-Kanälen erschienen. Und heute dann auch die große News: Neues Album kommt, neuer Song ist schon da.

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Römische Völlerei

Und zum Glück müssen wir nach sechs Jahren nicht noch viel länger warten: Schon am 16. Juni erscheint der neue Longplayer. Das mittlerweile schon achte Studioalbum der Band trägt den Namen „In Times New Roman“ und damit ist sicherlich nicht die Schriftart gemeint. Denn den kurzen Clips kann man eine römisch angehauchte Ästhetik entnehmen, samt Lorbeerkränzen, autoritärem Herrscher und prall gedeckter Festtafel. Aber wenn man genau hinsieht, stopfen sich die Speisenden hier auch mit Burgern, Slush-Eis und diversen Drogen voll – eine Kritik der modernen Konsumkultur. Die zehn Tracks sollen die bissigsten Texte von Homme bisher enthalten, das kann man sich anhand dieses Teasers schon ganz gut vorstellen.

Josh ist wieder sick, sick, sick

Der erste Song, den wir in Gänze zu hören bekommen, „Emotion Sickness“, begrüßt uns mit dem quietschenden Öffnen einer Tür. Dahinter stecken Texte, die allem Anschein nach das Ende Joshs langjähriger Ehe verarbeiten. Das titelgebende Wortspiel auf „motion sickness“, also Reisekrankheit, beschreibt hier seinen emotionalen Zustand zu der Zeit, den er im Text auch immer wieder als ein sich ausbreitendes „fever“ beschreibt. Dazu gibt es gewohnt stoische, abgehackte Riffs, die im Refrain einer eingängigen Melodie weichen. Auch die Produktion klingt wieder kantig und doch gleichzeitig klar aufgeräumt – alles schreit nach den klassischen Queens Of The Stone Age.

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