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Nach vier Jahrzehnten: Little Mix gewinnen als erste britische female Group einen Award

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Die 41. Verleihung der Brit-Awards war voller emotionaler Höhepunkte und allen voran war es ein Live-Event, dass die Hoffnung auf die alte Normalität Pre-COVID aufleben ließ. Denn als Teil der britischen Forschung war es nicht nur die erste Veranstaltung überhaupt in der O2-Arena seit dem letzten Jahr, sondern wurde auch ohne Masken und mit vorheriger Testung aller Beteiligen durchgeführt. Das heißt, es gab auch wieder Publikum und das bestand in diesem Jahr großteils aus Menschen in systemrelevanten Berufen, die zur Verleihung eingeladen wurden. Gerade diese 4.000 Personen waren die heimlichen Stars des ganzen Abends. 

Gewinner:innen

Doch eigentlich sind die Brits eine Awardshow und speziell unter den diesjährigen Gewinnerinnen wurde Geschichte geschrieben. Um es übersetzt in Dua Lipas Worten zu sagen, haben die Frauen sich ihre Bühnen geholt, denn die Mehrheit aller Preisträger:innen waren am Ende des Tages Frauen. Mit Taylor Swift gab es auch die erste Gewinnerin in der Kategorie „Global Icon“ und Little Mix gewannen den Award für „Best British Group“. Schon bemerkenswert, dass dies in vier Jahrzehnten der Brit-Geschichte noch nie der Fall war, denn genug Anwärterinnen hätte es allemal gegeben. Deswegen sprechen Little Mix in ihrer Siegesrede auch eine Widmung aus: „Dieser Preis ist nicht nur für uns. Er ist für die Spice Girls, Sugababes, All Saints, Girls Aloud – all die unglaublichen, unglaublichen weiblichen Bands, dieser hier ist für euch!“

Auf nationaler Ebene gab es Preise für J Hus als „Best British Male“, Arlo Parks als „Breakthrough Artist“, Harry Styles mit „Watermelon Sugar“ als „Best British Single“ und Griff als „Rising Star“. International ging die bunte Statue an Billie Eilish (International Female), the Weeknd (International Male) und Haim (International Group). Als große Gewinnerin des Abends galt jedoch Dua Lipa, die insgesamt mit zwei Awards nach Hause ging (Best Album, Best British Female). In Erinnerung bleibt nicht nur ihr Liveauftritt bei der Show, sondern vor allem ihre Siegesrede mit einer klaren Message an Premierminister Boris Johnson und der Widmung für Pflegerin Elizabeth Anionwu. 

Live Performances

Bei der diesjährigen Verleihung standen vor allem die Performances im Vordergrund und davon gab es zahlreiche. So eröffneten Coldplay auf einer Schiffsbühne auf der Thames mit Hologrammen die 41. Verleihung. Wesentlich reduzierter gab Olivia Rodrigo ihre Ballade zum Besten. Selbst The Weeknd trat mit einer zugeschalteten Performance auf, während Headie One, AJ Tracey and Young T & Bugsey dem UK-Drill alle Ehre machten und Newcomerin Griff loopte ihren Gesang live auf der Bühne. 

Ein Duett gab es sowohl von Rag’n’Bone Man mit der digital zugeschalteten P!nk als auch live und in Farbe von Elton John und Years & Years mit ihrem Charitycover „It’s a Sin“ von dem Pet Shop Boys, dessen Erlöse der eigenen Aidsstiftung zu Gute kommen. So viel Sexyness auf einer Bühne konnte nicht mal von Disco-Queen Dua Lipa mit ihrem Medley getoppt werden. Für absolute Gänsehaut sorgte auch Arlo Parks, die zeigte, dass ihre ruhigen und sanften Klänge auch auf den ganz großen Bühnen funktionieren. 

Die 41. Verleihung der Brit-Awards war ein Erfolg auf vielen Ebenen und die Masken wurden zu keinem Zeitpunkt als Zuschauer:in vermisst- Selbst das oftmals unliebsame Gekreische des Publikums brachte die früher Normalität komplett zurück in die eigenen vier Wände. 

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