Neue EP: Ansu macht „Radau“
Ansu ist auf Krawall aus – und nimmt sich in seiner neuen EP „Radau“ sechs Songs Zeit, um ordentlich Dampf abzulassen. Seine Tracks versetzen ihre Hörer:innenschaft in Habachtstellung und sind durchdrängt von Energie und Wachsamkeit, mit der Ansu vom Alltag in seiner Hood im Hamburger Bahnhofsviertel erzählt.
Soundtechnisch geht es mit Unterstützung von Cato und 2Sick zurück zu den Trap-Wurzeln. Die düstere, ungemütliche Gesamtatmosphäre passt zu den beissenden Lyrics mit denen Ansu in Tracks wie „Wecker“ oder „Krank“ seine Beobachtungen aus Hamburg teilt und sich außerdem genügend Zeit nimmt, um den eigenen Erfolg gebührend zu zelebrieren.
Energetisch, aufgepeitscht, pulsierend
„Wir machen Krawall in ‚nem Kaff“, heißt es in „Fatal“, wo Ansu weiter seine Stellung klarmacht und das er „reiche Eltern nie gebraucht“ hat, um dahinzukommen, wo er heute ist. „Radau“ ist ein kurzweiliges, eindringliches Werk, dass vor Energie nur so pulsiert und gleichzeitig genügend davon abgibt, um seine Hörer:innen im besten Sinne aufzupeitschen.
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