Neue Indie-Band: Ilona Hartmann, Julian Knoth und Luis Ake sind Njelk
Was klingt wie ein Versprecher, ist eigentlich eine neue Band, die seit heute die deutsche Indie-Bubble ordentlich durchschütteln dürfte. Hinter Njelk verbergen sich nämlich zum einen Luis Ake, seines Zeichens Sänger, Producer und Vorreiter des aktuellen Eurotrance-Revivals, außerdem Julian Knoth, den man als Bassist und Sänger von Bands wie Die Nerven, Peter Muffin Trio und seit kurzem auch Die Benjamins kennt. Und, last but not least und vielleicht der überraschendste Name in dieser Aufzählung: Ilona Hartmann, von deren musikalischen Schaffen wir bisher noch gar nicht so viel mitbekommen haben, sondern die wir eher als Autorin, Moderatorin und Twitter-Genie kennen.
Die „Vernjelkung“
Bereits vor einiger Zeit tauchte auf Instagram unter den Namen @njelkmemes ein ominöses Profil auf, das mehr oder weniger offensichtlich darauf schließen ließ, dass uns hier in Zukunft unterhaltsame Memes erwarten werden. Doch siehe da: Falsch gedacht, denn die „Vernjelkung“, wie die drei es gern nennen, scheint statt mit funny Instagram-Content in Form von Musik über uns hereinzubrechen.
Und was kommt da für Musik raus, wenn sich so eine illustre Runde zusammentut? Eine Debütsingle irgendwo zwischen Punk und ruppigem NDW-Sound mit dem wunderbaren Titel „Mountainbiker“, die schonungslos ehrlich über den Hass gegen ebenjene mit ihren blöden Mountainbikes und Radlerhosen, die durch Wald heizen, erzählt. Veranschaulicht wird der ganze Sachverhalt übrigens von Mathias Krebser aka @abficker_matze in einem collagenartigen Musikvideo. Alles in allem: ziemlich brutal, ziemlich bösartig, aber eben auch ziemlich geil!
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