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Neue Single „Still“: Berq kann auch anders 

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Mächtig, episch und kraftvoll – alles Adjektive mit denen wir in der Vergangenheit die Musik von Berq beschrieben haben. Mit seinem durchdringenden Gesang, vielschichtigen Arrangements und ganz viel Herzschmerz hat der Newcomer in den letzten zwei Jahren einen eigenen alternativen Pop-Entwurf kreiert, der Zuspruch bekommt. Mit jedem Release scheint die Fanbase von Berq sichtbar anzuwachsen – ebenso wie ihr Verlangen nach Live-Shows. Doch diesem Wunsch kommt Berq schon ganz bald nach: Vor einigen Monaten kündigte der Wahlberliner seine allererste Tour an, die aufgrund der hohen Nachfrage inzwischen sogar schon um eine Zusatztour erweitert wurde. Und dort können sich die Fans nicht nur auf altes Material, sondern auch auf brandneue Tracks wie „Heimweg“ oder Berqs neuste Single „Still“ freuen. 

Was bisher geschah

Mit der Veröffentlichung von „Wenn du weinst / Einmal Verliebt (Outro)“ hatte Berq im November 2023 die „Rote Flaggen“-Ära geschlossen und für die gleichnamigen EP, die bereits im Mai 2023 erschien, ein würdiges Ende gefunden. Ein neues Kapitel schlug Felix Dautzenberg, wie der Sänger wirklich heißt, dementsprechend in diesem Jahr mit der Veröffentlichung von „Heimweg“ auf. Denn auch, wenn es bei Berq inhaltlich immer noch um Liebesbeziehungen, das Vermissen und emotionale Verletzten geht, finden auf „Heimweg“ neue musikalische Einflüsse aus z.B. dem Chanson ihren Weg in seine Musik. Auch seine aktuelle Single „Still“ zeigt eine neue Facette von Berqs Sounds.

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Treibende Percussions sorgen dafür, dass besonders in den Strophen von „Still“ das Tempo für Berqs Verhältnisse ordentlich angezogen wird. Und auch das Klavier hüpft viel mehr, als wir es bisher gewohnt waren. Generell überzeugt der Track mit einem überraschendem Tempo-Wechsel und sorgt für Abwechslung, während Berq über ein Liebes-Aus und die vermeintlich einsame Zeit danach singt: „Wir haben beide jetzt ein großes Bett, aber beide sind halbleer / Und allein ist mir die Riesen-Decke eigentlich viel zu schwer / Auch das zweite Kissen stört, weil nachts verwechsle ich’s mit dir / Seit ich dein Atem nachts nicht hör, ist auch Berlin zu still bei mir“. Im Vergleich zu seinen doch eher melancholischeren Sounds könnte „Still“, anders als sein Titel vermuten lässt, vielleicht sogar für etwas Tanzbarkeit auf den nächsten Berq-Shows sorgen.

Passend zum Song erscheint natürlich auch ein bildgewaltiges Musikvideo, in dem sich Berq in einem nicht ganz unbekanntem Setting wiederfindet. Das Bett, in dem der Newcomer vergeblich den Schlaf sucht, erinnert nämlich deutlich an die Kulisse aus dem „Einmal verliebt (Outro)“-Musikvideo. Statt wohligem Orange ist das Zimmer jetzt aber in ein kaltes Blau getaucht. Zwischenzeitlich regnet es sogar. Ein beabsichtigter Kontrast, den uns Berq hier liefert? Und wenn ja, heißt es, dass diese eine schmerzliche Beziehung, über die Berq immer wieder singt, jetzt endgültig vorbei ist?

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