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Neue Single und Albumankündigung: Ja, Panik feiern mit „Apocalypse or Revolution“ ihr Comeback

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Die österreichische Band Ja, Panik gehört ohne Zweifel zu den wichtigsten VertreterInnen des deutschsprachigen Indie-Pop. Die Gruppe um Andreas Spechtl hat bis heute sechs Alben veröffentlicht und sich darauf stets zwischen Protest und Dandytum bewegt. In Texten über Kapitalismuskritik, Utopien oder den Zusammenhang von Angst und Geld haben Ja, Panik dabei immer großes Geschick bewiesen und fließende Übergänge zwischen der deutschen und englischen Sprache geschaffen. Umso mehr die Gruppe über die Jahre hinweg als eine der klügsten Indie-Bands im deutschsprachigen Raum gefeiert wurde, desto öfter beschäftigten sie sich auch mit den Zweifeln an der eigenen Arbeit. Nachdem 2014 mit „Libertatia“ das vorerst letzte Album von Ja, Panik erschien, setzte man sich 2016 in dem surrealen Roman „Futur II“ noch einmal mit der Bandbiografie auseinander. Ein Ende der Band schien besiegelt, zumal sich Andreas Spechtl in den folgenden Jahren auf musikalischen Solo-Pfaden bewegte und Alben wie „Thinking About Tomorrow, And How To Build It“ und „Strategies“ veröffentlichte. Den Neujahrstag nutzen Ja, Panik nun allerdings für ein überraschendes Comeback: In ihrem knapp sechsminütigen Song „Apocalypse or Revolution“ besingt die Band die Gratwanderung unserer Realität: „It is the past that will return, from the future this time. Hier ist so lang nichts passiert, hier kann nur eines passiert sein es hat sich so lang versteckt jetzt ist es da und stellt fragen.“ Über sanften Instrumentals stellen Ja, Panik nicht nur die Gegenwartsfrage, sondern liefern auch die ersten Zeilen aus dem neuen Ja, Panik-Album, das noch im April 2021 bei Bureau B erscheinen wird.

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