DIFFUS

Neue Single von ok.danke.tschüss: „Pfeffer“ gegen Liebeskummer

Posted in: News

Der Titel klingt nicht unbedingt nach Herzschmerz und Liebeskummer: „Pfeffer“. Doch genau darum geht es in der neuen Single des Mannheimer Indie-Pop-Trios ok.danke.tschüss. Nach ihrem Song „Joel“, einem queeren Liebesdrama im Berliner Techno-Tempel, bewegen sich Eva Sauter (Gesang), Lucas Firmbach (Keyboard) und Manuel Praxmarer (Bass) wieder in eine ernstere Richtung.

„Diese Stadt gehört mir nicht mehr / Du hast dir alles genommen, sogar die Drecksratten / Jetzt sag mir: Was krieg ich von dir? / Nicht mal ’n labbriges T-Shirt hast du liegen lassen“, singt Sängerin Eva Sauter im Refrain. „Ich find diese Heimat nicht mehr, die ich mal an dieser Stadt fand / Na dann geb ich jetzt dir und mir halt diesen gottverdammten Abstand.“ Zeilen voller Liebeskummer – in Sachen Sound ist der Song allerdings keine herzzerreißende Ballade, stattdessen kommt er im gedämpften Neo-Soul-Gewand daher.

„Manchmal hilft es nur dahin zu fliehen, wo der Pfeffer wächst“

Und warum heißt der Song jetzt „Pfeffer“? „Manchmal hilft es nur zu fliehen. Dahin, wo der Pfeffer wächst“, erklärt Sängerin und Songwriterin Eva. „Man kann nicht nur den anderen Menschen verlieren, sondern auch den Freundeskreis und manchmal eine ganze Stadt. Die Orte schreien nach den gemeinsam erlebten Momenten. Von diesem Gefühl und einer verlorenen Heimat erzählt ‚Pfeffer‘.“

Wer nicht dahin gehen will, wo der Pfeffer wächst, sondern wo „Pfeffer“ erklingt, kann das ab Februar tun. Dann gehen ok.danke.tschüss nämlich auf Tour durch Deutschland. Die ersten Shows sind bereits ausverkauft, weitere wurden hochverlegt.

Cover neues DIFFUS Magazin

Das neue DIFFUS Print-Magazin

Titelstory: Ikkimel

Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.