Neue verifiziert-EP: Auch Baddies dürfen weinen!
Nur wenige Monate nach ihrer „arizona 2012“-EP liefert Verifiziert ihren Fans schon wieder Grund zur Freude. Denn der musikalische Output der Österreicherin seit September nicht nachgelassen und Veri hat konsequent neue Songs veröffentlicht. Und die Tracks der letzten Wochen haben sich nun in der „sad baddie anthem EP“ gesammelt.
Mit „denk drüber nach“ hat Veri die „Sad Baddie“-Ära also im Oktober eingeleitet – aber nicht alleine. Als verstecktes Feature dürften findige Fans niemand geringeres als Paula Hartmann stellenweise im Song gehört haben. Über die Wochen gesellten sich auch noch Domiziana auf „mein zimmer“ und Luna mit „besser so“ zu den Sad Baddies.
„denk drüber nach“ und „besser so“ setzen sich vor allem mit den Emotionen eines Friendship-Breakups auseinander und verpacken die Gefühle zu einer verlorenen oder beendeten Freundschaft. Auf „mein zimmer“ erzählen Veri und Domiziana von den Ansprüchen und Erwartungen einer toxischen Liebesbeziehung. Mit „people pleaser“, der Titel trifft genau um was es geht, ließ Verifiziert Fans dann ganz ehrlich und ungeschönt in ihr Herz blicken. Die Songs „sex and the city“ und besagte „sad baddie anthem“ komplettieren nun die EP.
verifiziert: Baddies und die Liebe
Musikalisch bewegt sich Veri stückweise noch in den elektronischen Hyperpop-Klängen die wir schon auf „arizona 2012“ zu hören bekamen. Aber Baddies brauchen auch 2000er-Indie à la Juli oder Wir sind Helden. Treibende Gitarren und ein sanftes Instrumental wie auf „sex and the city“ eröffnen Veris innere Gefühlswelt und erzählen von Unsicherheiten und Antriebslosigkeit. Die titelgebende „sad baddie anthem“ stützt sich auf ein reduziertes Instrumental mit organischen verschwommenen Beats. Authentisch erzählt Veri von zerbrochenen Beziehungen und findet Worte für Gedanken, die viele kennen: „Ich war zu viel für dich / Ich frag’ mich wieder mal ob sowas Liebe ist.“
Zentrales Thema ist also die Liebe. Die Liebe in Freundschaften und die Liebe auf einer romantischen Ebene. Aber anstatt sich in plumpen Lovesongs zu verlieren, setzt Verifiziert sich auf einer tieferen Ebene mit den Konsequenzen der Emotion auseinander und verpackt dabei die wichtige Message: Wir müssen nicht immer stark sein – auch Baddies dürfen weinen!
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: SSIO
Außerdem im Heft: Interviews mit badmómzjay, t-low, Magda, Paula Engels, fcukers, Betterov uvm. Außerdem große Reportagen über Kneipenkultur, Queer Rage und Essays!