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Neues Album und neuer Song: Tua ist zurück!

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Kaum zu glauben: Schon vier Jahre ist es her, dass Tua sein selbstbetiteltes, letztes Album veröffentlicht hat. Die Platte wurde damals mit viel Lob und Anerkennung empfangen, schließlich öffnete sich der einstige Rap-Misanthrop hier bereitwillig für spannende Pop-Momente und eingängige Hooks, ohne dabei künstlerische Kompromisse einzugehen. Seither hat man von Tua bis auf einen starken Gastauftritt auf Caspers „TNT“ wenig gehört, aber der Wahlberliner scheint die Schaffenspause genutzt zu haben, um sich auf ein neues Kapitel in seiner Karriere vorzubereiten.

Dieses Kapitel heißt „Eden“ und geht natürlich mit einem entsprechenden neuen Album daher, das am 15. März 2024 erscheinen soll. Auffälliger Hingucker: Das Cover zeigt Tua mit einem Tuch verhüllt auf einem Motocross und ist zum ersten Mal in über 20 Jahren Karriere in Farbe statt Graustufen getaucht. Und das war es noch nicht: Als Startschuss für die neue Epoche in seinem Schaffen hat Tua heute den neuen Song „Weit und Blau“ veröffentlicht. 

https://www.youtube.com/watch?v=TzK8ICpYGXM

Tua in Farbe

Wenn die ersten Takte von „Weit und Blau“ anlaufen, klingt es so, als hätte Tua nicht nur seine Visuals sondern auch seinen Sound zum ersten Mal in Farbe getaucht. Nix hier mit herbstlichem Trübsal im grauen Berlin: Tua holt uns klanglich mit den Akustikgitarren und luftiger Percussion zurück in den schönsten Sommer unseres Lebens, durch den er parallel auch im Musikvideo fährt. Dazu singt er: „Malboro und Coca-Cola / Irgendwo in Südeuropa / Für immer oder bis Oktober / Der Himmel ist weit und blau“. Ach, wenn doch noch Sommer wäre!

Hatte Tua mit seinem Selftitled-Album noch den Elektro-Pop für sich erschlossen, so kommt nun der Indie-Pop dazu. Vor allem in der groß angelegten Hook treffen diese beiden Welten dann aufeinander: „Junge, Junge, Junge, genau so wie’s grade ist, ist’s gut“, stellt Tua zufrieden fest und pflanzt damit schon wieder so einen eigenwilligen Ohrwurm in unseren Gehörgang, wie man ihn in keinem Songwriting-Camp lernen könnte. „Weit und Blau“ klingt ungewöhnlich optimistisch und locker, aber dennoch unmissverständlich nach Tua – so sollte der Auftakt in eine neue Ära aussehen.

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