Neues Video: Rammstein singen gegen die „Zeit“
Die Meinungen über Till Lindemann und Rammstein werden auf ewig zwiegespalten sein. Sie bleiben dennoch eine Band, bei der jeder neue Song und jede neue Platte zum Ereignis werden. Nun gibt es nach diversen Teasern nicht nur das Titelstück zum nächsten Album „Zeit“ samt Video, sondern auch genauere Informationen zum Release. Demnach wird „Zeit“ am 29. April erscheinen. Es wird in verschiedenen Formaten erhältlich sein: als CD, als normale und Deluxe Edition sowie als Vinyl, ebenfalls als Standard- sowie als limitierte Edition, die ausschließlich auf Amazon zu kaufen sein wird. Letztere wird jedoch erst ab dem 6. Mai erhältlich sein. Die Fan-Website rammwiki.net war wie immer gut informiert und hatte schon früher am Tag erste Bilder der verschiedenen Editionen:

Popstar fotografiert Rockstars: Das Cover stammt von Bryan Adams
Außerdem ist inzwischen klar, dass das frühzeitig kursierende Schwarz-Weiß-Foto der Band, auf dem Rammstein die Außentreppe am so genannten „Trudelturm“ heruntersteigen, das Albumcover ist. Der Trudelturm ist ein Industrie-Denkmal auf dem Gelände der Luftfahrtforschung in Berlin-Adlershof. Der Fotograf des Bildes ist übrigens Bryan Adams, der bekanntlich nicht nur Popstar sondern auch etablierter Fotograf ist. Aber genug der Vorrede, hier gibt’s das Video zu „Zeit“:
Die Regie führt Robert Gwisdek alias Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi
„Zeit“ ist dabei eine recht zarte Nummer für Rammstein-Verhältnisse. Ein Großteil des Songs setzt überwiegend auf ein Klavier und Lindemanns hier eher singende als grollende Stimme. Er singt dabei gegen den Lauf der Zeit, realisiert nach einem perfekten Moment: „Doch die Zeit kennt kein Erbarmen, schon ist der Moment vorbei.“ Im Refrain fordert er gar: „Bitte bleib stehen, Zeit!“
Ganz ohne Bilder mit Schockpotential geht es natürlich nicht: So sieht man in dem aufwändigen Video, in dem die Zeit mal vorwärts und mal rückwärts läuft, an einer Stelle eine Gruppengeburt in rückwärts laufender Zeit, bei der die Bandmitglieder sozusagen die Neugeborenen zurück in den Mutterleib schieben.
Überraschend ist jedoch auch die Wahl des Regisseurs: Es ist der Berliner Schauspieler, Musiker, Regissuer und Buchautor Robert Gwisdek, den ihr vor allem als Frontmann von Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi kennen könntet.
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