Newcomerin Kitana hat „ADHD“
Der Sound der Wiener Newcomerin Kitana ist modern und zeitgenössisch, trotzdem schafft sie es in ihrer Musik auch die Werte der alten Rap-Schule hochzuhalten. Trap ist ihr genauso ein Begriff wie Punchlines und wenn sie nicht gerade eine neue Single droppt, freestyled sie über Beats von Mobb Deep oder Jay-Z. Am vergangenen Freitag war es aber wieder an der Zeit für eigenes Material: Kitana hat mit „ADHD“ ein abstrakt-elektronisches Song-Experiment veröffentlicht.
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„ADHD“ ist die englische Abkürzung für „Attention Deficit Hyperactivity Disorder“, vielen auch als ADHS bekannt. Gemeint ist damit eine weit verbreitete Aufmerksamkeitstörung in Verbindung mit Hyperaktivität und in gewisser Weise klingt genau so auch Kitanas gleichnamiger neuer Song. Zu Beginn knistern nur metallische Synthesizer durch den digitalen Raum, noch unwissend, wo sie eigentlich hinmöchten.
Kitana dagegen weiß das ganz genau: Ihr Flows sitzen präzise und tight auf diesem wackeligen, experimentellen Untergrund. Langsam schleichen sich treibende Hi-Hats in das Sound-Skelett, geben eine Richtung vor, während Kitana sich eingesteht: „Kann nur noch lachen wenn ich drauf bin“. In der zweiten Hälfte nimmt „ADHD“ dann erst richtig Gestalt an. Trap-Drums füllen die Leere und Kitana zieht auch nochmal spürbar im Tempo an. „ADHD“ bildet übrigens erst die vierte offizielle Veröffentlichung der jungen Musikerin und wir können uns sicher sein: Mehr ist in der Pipeline.
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