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Night of Light: Die Veranstaltungsbranche macht mit rotem Licht auf prekäre Situation aufmerksam

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In vielen Städten Deutschlands waren am Montagabend rot angestrahlte Gebäude zu sehen: Mit leuchtenden „Mahnmalen“ wollte die Veranstaltungsbranche auf ihre prekäre Lage in der Corona-Krise hinweisen – mit dem Ziel, einen Dialog mit der Politik zu initiieren, um die Branche in der aktuellen Situation nachhaltig und sinnvoll zu unterstützen. Tom Koperek, Initiator der Aktion und Vorstand der LK-AG Essen, sprach sogar davon, dass eine ganze Branche vom aussterben bedroht ist: „Die nächsten 100 Tage übersteht die Veranstaltungswirtschaft nicht! Die aktuellen Auflagen und Restriktionen machen die wirtschaftliche Durchführung von Veranstaltungen quasi unmöglich.“ Betroffen seien demnach nicht nur VeranstalterInnen, sondern auch Spielstätten, Technikfirmen, Bühnen- und MessebauerInnen, AusstatterInnen oder KünstlerInnen. Im Rahmen der Night of Light wurden am Montag deutschlandweit knapp 9000 Gebäude angestrahlt, mehr als 8000 Firmen hatten sich zur Teilnahme bereit erklärt.

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