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Nikan droppt überraschend neue EP

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Tagged: Nikan

Nur wenige manövrieren ihre Karriere im deutschen Rapgame gerade so zielsicher und stylish wie Nikan. Seit 2019 veröffentlicht der Rapper aus Düsseldorf Musik, zwei Jahre später hat er als erstes Signing von November Eleven, dem gemeinsamen Sublabel von Stickle und Four Music, einen Major Deal in der Tasche. Und auch in der Szene ist Nikan längst etabliert: Mit Songs wie „Shorty klickt“, „Chelsea 2009“ und „Northface“ ist seine geschmeidige Stimme mit UK-Einflüssen zwischen Grime, Drill und Garage ein täglicher Soundtrack für viele Rap-Fans. Nachdem er seinem Publikum diesen Soundkosmos über mehrere EPs hinweg schmackhaft gemacht hat, war im Juli die Zeit reif für Nikans Debütalbum. „Bittersüss“ bietet ein kurzweiliges Hörerlebnis, die 12 Songs verfliegen gerade zu, während sich der Newcomer von Genre zu Genre und von einem Buzzword zum nächsten hangelt.

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Obwohl das Album bei vielen Fans mit Sicherheit immer noch auf Heavy Rotation läuft, liefert Nikan nun überraschend neues Material – eine EP als kleiner Bonus für alle Day Ones. „23“ besteht aus drei Songs: „on the low“, „Zone“ und „Mission“, wobei letzterer Nikans Homie Anthony Wills featured. Die Tracks bleiben allesamt unter der 2-Minuten-Marke und schaffen es trotz dieser kurzen Spielzeit ein konsequentes Sound-Bild zu zeichnen: Die Beats sind lowkey und atmosphärisch, als wären sie hinter der Kapuze versteckt, die Nikan auf dem Cover trägt. Die poppigeren Momente von „Bittersüss“ fährt der Rapper weitestgehend zurück, stattdessen spittet er sich fokussiert durch die verspulten Synthie-Melodien und unterkühlten Trap-Instrumentals.

Wer mehr Einblicke in das Mindset hinter Nikans Musik möchte, ist bei unserem „Untergrund“-Format gut aufgehoben: Hier trifft Miriam Davoudvandi den Newcomer in seiner Heimat Düsseldorf um über seine Anfänge, die Arbeit mit Alexis Troy und Stickle und sein Debütalbum zu sprechen.

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