Nina Hagen liefert mit „Unity“ eine Hommage an die Black Lives Matter Bewegung
Mit „Du hast den Farbfilm vergessen, mein Michael“ – einem der legendärsten Sätze der deutschen Musikgeschichte – erlagt die damals 19-Jährige Catharina „Nina“ Hagen 1974 als Leadsängerin der Leipziger Band “Automobil“ plötzlich und unerwartete den ganz großen Erfolg. Seither gilt sie mit ihrer einzigartigen, quirligen Stimme als „Godmother of Punk“ und einer der wichtigsten Vorreiterin der Neuen Deutschen Welle. Anfang dieses Jahres veröffentlichte die Künstlerin anlässlich ihres 65. Geburtstages die Compilation „Was denn?“ mit alten Aufnahmen aus den Jahren 1974 bis 1976 inkl. des Farbfilm-Hits. Nun kehrt Nina Hagen mit einem kosmischen Dub-Track „Unity“ zurück. Der experientelle Track mit Reggae-Einflüssen entstand kurz nach dem brutalen Mord an George Floyd in Zusammenarbeit mit den US-amerikanischen Musikproduzenten George Clinton und ist nun eine symbolische Verbeugung vor der Black Lives Matter Bewegung. „Let’s all enjoy the unity in the community / there is no room for negativity / positive vibrations surround the world’s nations!”, sehnt sich Nina Hagen in “Unity” nach Nächstenliebe, sozialer Einheit und Gerechtkeit.
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