Die Wiener Bands Oehl und Culk kommen im Rahmen der „Im Spiegel“ EP für eine neue Version von „Tausend Formen“ zusammen
„Zum Album-Release von ‚Über Nacht‘ hatte Ari im Jänner die Idee, eine Karaoke-Party im kleinen Kreis zu schmeißen“ so das austro-isländische Duo auf Instagram über die Neuinterpretation ihres Songs „Tausend Formen“, die zusammen mit Sophie Löw, Sängerin der Wiener Band Culk, entstanden ist. In dem Song wie auf dem Album, malen Oehl, bestehend aus dem österreichischem Sänger und Namensgeber Ariel Oehl und dem isländischen Multiinstrumentalisten Hjörtur Hjörleifson, sprachliche Bilder aus Lyrik-Referenzen und eigenen Zeilen verpackt in romantischer Pop-Musik. „Tausend Formen“ handelt von einer Person, die sein wahres Ich nicht zeigen kann und es durch etliche Schichten isoliert. „Mit zahmen Händen magst mich heute halten, aber morgen lässt’ mich runterfall’n. Mit neuen Schuhen steh ich dann auf der Straße, aber vor dir bräuchte ich neue Füße“, singt er, will den Dingen allerdings auf den Grund gehen. „In tausend Formen magst du dich verstecken, aber gleich, gleich erkenn ich dich“, so der Refrain, der eine leichte Abwandlung von Goethes Gedicht „In Tausend Formen“ ist. In der Neuinterpretation, die in der gemeinsamen Session mit Culk entstanden ist, wurden helle Synth-Sounds durch düstere, verzerrte Gitarrenklänge ersetzt, die zuvor vielleicht nur sanft anmutende Melancholie tritt deutlich stärker hervor. Nicht ganz unbeteiligt daran, dürfte auch die Stimme der Frontsängerin Culks sein. „Tausend Formen“ ist der erste Song, der aus der ursprünglichen Karaoke-Idee entstanden ist. Weitere Neuinterpretationen zusammen mit KünstlerInnen aus Deutschland, Österreich und Island folgen ab sofort im Dreiwochentakt und werden Ende Juli in der EP „Im Spiegel“ gebündelt.
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