Olympya veröffentlichen ihr Debütalbum „Auto“ Ende Februar
Was kommt dabei raus, wenn man Neue-Deutsche-Welle-Vertreter wie Extrabreit mit unterkühlter, elektronischer Punk-Rock-Ästhetik kombiniert und ihnen die Fähigkeit gibt, präzise Alltagsbeobachtungen in authentische Songtexte zu verwandeln? Das Ergebnis ist die Hamburger Band Olympya. Die Formation um Markus Borchert, der einigen Rap-Fans unter dem Namen Pierre Sonality bekannt sein dürfte, feierte im August 2020 den Release ihrer Debüt-Single „Tabletten“, mit der augenscheinlich deutlich wurde, welche musikalische Richtung die Band einschlägt. Einen Monat später folgte dann mit „Rocky“ eine Punk-Rock-Nummer über die tröstende und aufbauende Wirkung eines Idols samt Retro-Musikvideo. Doch da alle guten Dinge ja bekanntlich drei sind, schoben Olympya vor wenige Tagen ihre aktuelle und äußerst eingängige Single „Crash Test Dummies“ mit einem weiteren sehr unterhaltsamen Musikvideo hinterher. Entsprechend des Songtitels findet sich ein Großteil der Crew in Crash-Test-Dummy-Ganzkörperanzügen wieder und liefert eine detailverliebte und puppenähnliche Performance passend zu dem mitreißenden Refrain des NDW-inspirierten Tracks ab. Doch damit nicht genug, denn im Zuge des Releases von „Crash Test Dummies“ kündigten Olympya auch ihr Debütalbums „Auto“ für den 26. Februar 2021 auf dem Label Audiolith an. Aber da auch Olympya den originalen NDW-Sound nicht aus erster Hand kennen, werfen sie mit ihrer Platte einen zeitgemäßeren Blick auf das Genre und kombinieren jenes mit Pop-, Rock-, HipHop- und Elektro-Elementen, sodass am Ende elektrisierende und berauschende Musik mit Wiedererkennungswert stehen wird.
Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.
Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.