Oscar Delaughter: Vielversprechender Pop aus LA
2019 war sein Jahr: Der Texaner Oscar DeLaughter veröffentlichte seine Debüt-EP (auf Spotify nicht mehr vorhanden), eine weitere erfolgreiche Folgesingle und heimste insgesamt vier Nominierungen für die sogenannten Central Track Music Honors ein. Kein Wunder, dass sich das junge Talent so wohl im Musikbusiness fühlt: Als Sohn des Polyphonic Spree- und Tripping Daisy-Frontmanns Tim DeLaughter, begleitet die Musik den in Dallas aufgewachsenen Künstler schon sein ganzes Leben lang. Doch mit dem Beginn der Pandemie muss für Oscar DeLaughter ein Tapetenwechsel her und so tritt der Singer-/Songwriter im letzten Jahr die Reise nach LA, seinem neuen Zuhause, an. Diese Entscheidung scheint für die kreative Arbeit des Musikschaffenden extrem förderlich gewesen zu sein, denn mit seiner Single „Broken Heart Conversation“ lieferte Oscar in Zeiten sozialer Distanz und Isolation eine Hymne auf den Liebeskummer. Mit Zeilen wie „Distance can’t kill my love“ triff der US-Amerikaner im Jahr 2020 zwar einen wunden Punkt, spricht damit aber auch fast acht Milliarden Menschen aus der Seele. Mit seiner neusten Veröffentlichung beweist der Künstler das er nicht nur Herzschmerz und sehnsuchtsvollen Pop kann, sondern sich auch mit tanzbaren Sounds pudelwohl fühlt. „Just Woke Up“ ist eine jugendlich leichte, von glitzernden Synthies lebenden Nummer, die Oscar DeLaughters Fähigkeit herausstellt, etablierten Pop-Künstlern wie Lauv, Finneas oder Conan Gray das Wasser zu reichen.
Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.
Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.