Perfekt(er) wird’s nicht: Feature von $oho Bani und Apsilon
Schon Hannah Montana wusste eins ganz genau: Nobody is perfect! Trotzdem ist das manchmal leichter gesagt als gedacht, wenn der Druck von Außen und der Wunsch nach Perfektion einen überfallen. Genau darüber können $oho Bani und Apsilon in ihrer Collabo-Single „Perfekt(er)“ ein Lied singen.
Auf den ersten Blick ist die Zusammenarbeit von $oho Bani und Apsilon eher ein unerwarteter Cross-Over. Apsilon ist bekannt für seine gesellschaftskritischen Texte, während $oho Bani vor allem durch gewitzte Releases wie den Song „Inzidance“ Aufmerksamkeit erlangte. Doch wer die beiden zusammen auf „Perfekt(er)“ hört, wird schnell merken: Die Kombi macht absolut Sinn.
„Perfekter werd‘ ich nicht.“
Im Song spricht $oho von den hohen Ansprüchen, die er selbst und andere an ihn stellen. Gerade träumt $oho noch davon wie es wäre,„perfekter“ zu sein. Schon konfrontiert ihn Apsilon in der Hook mit der Realität: „Vielleicht wär ich dann nicht so schwer für dich / Aber perfekter werd‘ ich nicht.“ Diese Einsicht lässt $oho Bani nicht an sich selbst verzweifeln. Stattdessen reagiert er mit einer Kritik an den gesellschaftlichen Umständen, die ihm überhaupt erst den Druck machen: „In ’ner perfekten Welt guckst du in den Spiegel und siehst nur dich selbst / Machst du das für alles, aber nicht für Geld“
Für „Perfekt(er) haben sich auch Apsilons Bruder Arman sowie $oho Banis Haus und Hof Producer Ericson zusammen getan. Das Entstandene bewegt sich irgendwo zwischen den Soundwelten von melancholischem Hip-Hop und alternativer Pop-Musik. Dumpfe Synthesizer treffen auf donnernde Trommeln, die die Message des Songs perfekt unterstützen.
Mit „Perfekt(er)“ läuft $oho Bani außerdem mit großen Schritten weiter in Richtung seines kommenden Albums „EIN SCHRITT UND ICH FALL“, das am 11. Oktober erscheinen wird.
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