Betterov über die Flucht seines Vaters aus der DDR – „Wo die Hunde waren“ – 17. Juli 1989
In Episode 1 von „Wo die Hunde waren“ erzählt Betterov die Fluchtgeschichte seines Vaters. Dieser riskierte am 17. Juli 1989 während seines Ausbruchs aus der DDR Leib und Leben – ein Ereignis, das sich nicht zuletzt in Betterovs Kunst eingeschrieben hat. Mehrere Songs seines kommenden Albums „Große Kunst“ (Veröffentlichung: 07. November 2025) greifen die Fluchtgeschichte und ihre Folgen auf.
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Über „Wo die Hunde waren“
„Wo die Hunde waren – Flucht, Trauma, DDR“ ist ein vierteiliger Podcast, den der Musiker Betterov aka Manuel Bittorf in Zusammenarbeit mit Musikjournalist Alex Barbian und DIFFUS realisiert hat. Im Zentrum des Projekts steht die Auseinandersetzung mit Betterovs ostdeutscher Herkunft und systembedingten Traumata. „Wo die Hunde waren – Flucht, Trauma, DDR“ ist also kein Musik-Podcast, sondern ein dokumentarisches und erzählerisches Format, das Raum für Perspektiven schaffen will, die bis hierhin oft ungehört blieben. Deshalb kommen in Episode 2, 3 und 4 Gäste mit eigener, individueller DDR-Vergangenheit zu Wort – Menschen, die aus diesem System geflüchtet sind, in ihm inhaftiert oder von ihm manipuliert wurden.
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