Das Buch zur Woche: Andrej Gelassimow – „Russenrap“
Der russische Schriftsteller Andrej Gelassimow, der in Deutschland vor allem durch seinen Roman „Durst“ über die Folgen des Tschetschenien-Krieges bekannt ist, schreibt in „Russenrap“ über einen Rapper namens Tolja. Der könnte – das geben auch Verlag und Autor zu – der real existierende russische Rapper Basta sein. Er ist auch auf dem Cover der deutschen Ausgabe zu sehen, die bei Blumenbar erschienen ist. Das Foto stammt von einem Basta-Konzert, wo er gerade von der Bühne aus in ein stattliches Menschenmeer schaut.
Das hier ist einer seiner größten Hits:
Andrej Gelassimow hat keine reine Biografie aufgeschrieben, sondern eher spannenden Roman, der viele Erfahrungen und das Setting von Bastas Leben in sich trägt.
Tolja wächst Mitte der Neunziger in Rostow am Don auf. In einer Stadt, die nach dem Zerfall der Sowjetunion für eine Weile ziemlich vor die Hunde ging. Tolja driftet als Jugendlicher immer stärker ab, wird Opfer seiner harten Drogensucht, für die er am Ende alles tut, nur um sich eine Spritze in den Arm hauen zu können. Er verrät Freunde, begeht Verbrechen, beklaut seine Familie und ist schließlich ganz am Ende angekommen. Der absolute Tiefpunkt fällt ausgerechnet auf den bisher wichtigsten Tag seines Lebens – sein erstes großes Konzert.
Wenn ihr auch mal erfahren wollt, wie es im Leben von Tolja oder Basta zuging oder einfach einen packen Musikroman lesen wollt, dann haben wir wieder zwei Exemplare des Buches zur Verlosung für euch. Danke dafür an den Blumenbar-Verlag. Schreibt uns einfach eine Mail mit eurer Postadresse und dem Stichwort „Russenrap“ an verlosung@diffus.de.
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