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Fontaines D.C. im Interview: „Dublin wird von der Gier großer Firmen ausgehöhlt“

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Wenn ein Debüt-Album die gesamte Post-Punk-Szene durchschüttelt und man als Band danach eine ausgedehnte Tour spielen kann, ist auf dem Papier eigentlich alles absolut perfekt gelaufen. Oder aber man fühlt sich stattdessen erdrückt und eingeengt, zwischen überwältigend positiver Resonanz und unzähligen Kilometern auf Autobahnen weltweit. So ging es zumindest der Band Fontaines D.C. aus Dublin 2019 nach der Veröffentlichung ihres ersten Albums „Dogrel“. Obwohl sich die Mitglieder im Tourbus physisch kaum näher sein konnten, entstand irgendwie eine Distanz – nicht nur untereinander, sondern auch zu sich selbst. Aus diesem beklemmenden Gefühl heraus entstand der Nachfolger „A Hero’s Death“, ein gequälter und quälender Post-Punk-Epos. Die Band fand über die Musik wieder zu ihrer Identität – nur um durch die einsetzende Pandemie erneut auseinander gerissen zu werden. Versprengt über die grünen Weiten Irlands verbrachten die Mitglieder der Gruppe ihren Lockdown getrennt. Sobald erste Sessions wieder möglich waren, fand sich Fontaine’s D.C. erneut zusammen, mit den verschiedensten Einflüssen und Ideen für neue Musik. Das Ergebnis dieser kreativen Kollision gibt es seit Freitag zu hören: „Skinty Fia“, das dritte Album der Band, ist erschienen. Über das Projekt sprechen wir im Podcast-Interview mit Schlagzeuger Tom. Außerdem geht es um irische Folklore und das Gefühl der Zerrissenheit zwischen der neuen Heimat London und den Wurzeln in Dublin.
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